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Baden Rhinos wollen Siegesserie gegen Heilbronn fortsetzen

Hügelsheim (pm) Für die Baden Rhinos steht am Freitagabend (20 Uhr) in Heilbronn ein richtungsweisendes Spiel um die Qualifikation für die Playoffs auf dem Programm. Gegen die Eisbären sollte unbedingt ein Sieg eingefahren werden um die gute Ausgangsposition nicht zu verlieren.

Foto: Baden Rhinos

Gegner mit DEL2-Torwart

Da die Polartiere bis auf Zweibrücken noch gegen alle vorderen Mannschaften spielen, haben die Heilbronner zwar ein Mammutprogramm zu absolvieren, es auf der anderen Seite aber selbst in der Hand an den Teams vorbeizuziehen. In der Wintertransferperiode haben die Verantwortlichen um Spielertrainer Heiko Vogler daher zugeschlagen und mit dem erfahrenen Torhüter Andrew Hare vom DEL2-Ligisten Deggendorf den benötigten Rückhalt verpflichtet. Der 28-jährige spielte zuvor für Riessersee, in Norwegen, Frankreich sowie in Nordamerika. 2017 stand er für die Heilbronner Falken in der zweiten Liga im Tor, weshalb auch weiterhin der Kontakt nach Heilbronn bestand. Bereits gegen Mannheim und Freiburg sicherte er zwei Siege und ließ jeweils nur zwei Gegentore zu.

Personalsorgen bei Rhinos

Für die Rhinos kommt es daher ungelegen, dass mit Johnson (gesperrt) und Mauderer (noch verletzt) zwei der besten Scorer im Team fehlen werden. Richard Drewniak hofft hingegen auf die Einsätze von seinem Kapitän Christian Böcherer (krank) und Dennis Walther (Rücken), die beide bei der Heimniederlage gegen Bietigheim noch zuschauen mussten. Torhüter Max Häberle, der in dieser Saison bislang der große Rückhalt der Rhinos ist, ging ebenfalls angeschlagen in die letzte Partie und musste Anfang der Woche das Training aussetzen. Zumindest er sollte am Freitagabend wieder ins Trikot schlüpfen können.

Rhinos bisher gegen Heilbronn siegreich

Die Ausgangslage ist personell nicht optimal, dafür stimmt die bisherige Bilanz gegen die Eisbären. Dem 4:1 in Heilbronn zu Beginn der Saison, taktisch die bisher beste Saisonleistung der Nashörner, folgte ein hart umkämpfter 7:5 Heimerfolg im November. Dies war gleichzeitig das erste Spiel des Hügelsheimer Winterzugangs Martin Vachal, der mit zwei Toren zum 4:4 und 5:4 die entscheidende Wende einläutete. Auch letzte Woche war Vachal als Vorlagengeber und fleißiger Arbeiter auffällig. Bleibt nur zu hoffen, dass die Arbeit in der Käthchenstadt auch Früchte trägt.