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Saisonendspurt: KSC will auch gegen Großaspach jubeln

Karlsruhe (cmk) Es sind nur noch drei Spiele in der laufenden Drittligasaison und der Karlsruher SC steckt auf Platz 2 mitten im Aufstiegskampf. Durch den Sieg am vergangenen Wochenende in München haben die Karlsruher bereits vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Gegen Sonnenhof Großaspach soll am Samstag ein weiterer, großer Schritt in Richtung Aufstieg geschafft werden.

Foto: GES / Helge Prang

Es gibt noch Tickets

Es ist Saisonendspurt in Liga Drei und der KSC kämpft nach wie vor um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Derzeit stehen die Badener auf dem zweiten Tabellenplatz und haben vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Am Wochenende soll nun wieder ein Sieg her – zu Hause gegen Sonnenhof Großaspach. Für die Partie wurden bislang 12.400 Tickets verkauft, ausnahmsweise wird auch der aktuelle Gegnerfanblock auf der Gegengeraden für die KSC-Fans geöffnet. Rein rechnerisch könnten die Karlsruher bereits am kommenden Spieltag den Aufstieg perfekt machen, dafür müsste die Konkurrenz aber patzen. 

Einige angeschlagene Spieler

“Wir haben gegen München ein gutes Auswärtsspiel gesehen”, resümiert Alois Schwartz am Donnerstag. Allerdings hatte die Partie am vergangenen Wochenende ihre Folgen. “Wir haben diese Woche einige Wunden lecken müssen, da der ein oder andere nach dem Spiel etwas angeschlagen war”, so der Cheftrainer. Daniel Gordon und Manuel Stiefler hatten Knieprobleme, Marc Lorenz hatte mit seinem Nacken zu kämpfen, Christoph Kobald hatte Schmerzen in der Schulter, Marvin Pourié war am Montag und Dienstag krank und Marco Thiede erlitt auswärts eine Gehirnerschütterung. Letzterer ist nach seiner fünften gelben Karte sowieso für das Heimspiel gegen Großaspach gesperrt – die anderen Spieler können voraussichtlich am Wochenende auf dem Platz stehen.  Für den gesperrten Marco Thiede könnte Manuel Stiefler wieder in die Abwehr rutschen, auch Burak Camoglu oder Tim Kircher wären eine Option. Fehlen werden in jedem Fall Sercan Sararer und Sven Müller. 

Aufstiegskampf vs. Abstiegskampf

Von einem möglichen frühzeitigen Aufstieg und den dazugehörigen Eventualitäten will der Karlsruher Chefcoach derweil noch nichts wissen. Man schaue nicht auf die direkten Konkurrenten, erst müsse man die eigenen Hausaufgaben erledigen. “Wir können nur unser eigenes Spiel beeinflussen, alles andere blenden wir derweil aus”, so Schwartz. Auch Burak Camoglu will sich nicht zu früh freuen: “Wir müssen erstmal unseren Job machen und die drei Punkte gegen Großaspach hier behalten, dann können wir weitersehen.” Und das wird keine leichte Aufgabe – Sonnenhof Großaspach steht derzeit auf dem 17. Tabellenplatz und befindet sich mitten im Abstiegskampf – für sie zählt also auch jeder Punkt. Zudem haben die Gäste die drittbeste Abwehr der Liga, was es der Karlsruher Offensive schwer machen könnte, ihr Spiel auf den Platz zu bringen. Allerdings zeigte sich der KSC in den letzten Spielen stabil, Alois Schwartz zeigt sich optimistisch: “Die Mannschaft macht einen guten Eindruck, sowohl physisch als auch mental.”

Gemeinsam HOCH!

Der Karlsruher Sport-Club hat also nach wie vor alles in der eigenen Hand. Los geht’s am Samstag um 14:00 Uhr im Wildparkstadion – Gemeinsam HOCH!