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KSC unterliegt dem HSV im Wildpark mit 2:4

Karlsruhe (jl) Was für ein Fußballnachmittag im Wildpark - bei bestem Wetter trafen sich der KSC und HSV zum Spitzenspiel der zweiten Liga. Am Ende gewannen die abgezockteren Hamburger die Begegnung mit 4:2.

Foto: GES-Sportfoto / Alexander Scheuber

Wiedersehen nach vier Jahren

Vier Jahre ist es her – das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem KSC und dem HSV. Damals mit schlechten Erinnerungen für die Blau-Weißen. Der KSC führte bis kurz vor Ende der Partie mit 1:0 – sah sich schon fast sicher in der Bundesliga – aber dann schlug der HSV nochmal zu – 1:1 und in der Verlängerung machten die Hanseaten den Sack zu und gewannen 1:2. Der Schock saß tief damals. Nun 1460 Tage später – trafen sich beide Teams in Liga 2 wieder und diesmal sollte der KSC als Gewinner vom Platz gehen.

KSC startete mutig in die Partie

Trainer Alois Schwartz änderte nichts an der Startaufstellung – schon wie gegen Dresden, Hannover und Kiel gings mit der gleichen Elf im 4-4-2 System los. Der KSC startete gut in die Partie, versuchte mit langen Bällen die HSV Abwehr zu überwinden. Auch der HSV hatte zu Beginn Chancen – Jatta verpasst einmal knapp vorm KSC Tor.

HSV traf vom Elfmeterpunkt

In der 14 Minute entschied Schiedsrichter Sören Storks auf Elfmeter für den HSV. Eine Szene, die schwer von der Tribüne zu beurteilen war – aber alle Reklamationen der KSC Spieler halfen nichts. Lukas Hinterseer verladete Benni Uphoff zur 0:1 Führung. Der KSC lies sich davon – zum Glück – nicht beirren – Daniel Gordon kam nach einem Freistoß in der 19 Minute zum Abschluss – bis dahin noch kein Problem für den HSV Schlussmann Heuer Fernandes.

Keine drei Minuten später wieder eine gute Chance für den KSC – wieder nach einem Freistoß – Philipp Hofmann wurde perfekt von Marvin Wanitzek angespielt – der Kopfball ging knapp über das Tor. In der 25 Minute mal wieder ein Lebenszeichen des HSV – Tim Leibold hämmerte den Ball knapp über die Latte.

KSC legte nach

Es waren Leichtsinnsfehler, die dem KSC das Leben schwer machten. So auch in der 33 Minute – die KSC Abwehr bekam das Leder einfach nicht aus dem Strafraum und das bestrafte Sonny Kittel mit dem 0:2. Sehr bitter für die Badener, die kein schlechtes Spiel zeigten – sich aber noch nicht belohnen konnten. So ging es mit einem 0:2 Rückstand in die Kabine.

Keine Wechsel zur Pause

Beide Teams kamen unverändert aus den Katakomben. Sofort nach Wiederanpfiff war es der KSC mit der ersten Chance. Marvin Pourié wurde im Strafraum angespielt, schaffte es aber nicht den Ball unter Kontrolle zu bringen – der Abschluss daher etwas zu schwach. Die Blau-Weißen kamen mit viel Schwung aus der Kabine. Erste Warnung gab es in der 5 Minute vom HSV. Dadurch dass der KSC weit aufgerückt war, konnten die Hanseaten kontern. Lukas Hinterseer scheiterte an Benni Uphoff. Nach 57 Minuten war der Arbeitstag für Lukas Grozurek beendet – für ihn kam Burak Camoglu.

HSV einfach abgezockter

Der KSC bemühte sich weiter, es war aber wieder der HSV der zuschlug. In der 67 Minute war es wieder Sonny Kittel, der das Ergebnis auf 0:3 hochschraubte. Es kam einem aber auch so vor, dass dieses Spiel noch 2 Tage hätte gehen können und der KSC einfach nicht getroffen hätte. Auch in der 71 Minute scheiterte Marvin Pourié aus bester Lage wieder am HSV Schlussmann.

KSC holt etwas auf

In der 77 Minute klappte es dann doch – wieder durch einen Standard. Nach einem Eckball sprang Daniel Gordon am höchsten und nickte zum 1:3 ein. Das gab den Blau-Weißen nochmal Schwung für die Schlussminuten – allerdings scheiterten die Karlsruher immer wieder am sicheren HSV Schlussmann.

In der 88 Minute war es dann Philipp Hofmann, der zum 2:3 Anschlusstreffer kam. Schön herausgespielt über die rechte Seite und Hofmann stand in der Mitte perfekt – musste nur noch den Fuß hinhalten. Nun warfen die Blau-Weißen alles nach vorne. Das nutzte wieder der HSV – in der 91 Minute machte Samperio das 2:4 für den HSV. So blieb es am Ende – der KSC spielt nun nächsten Sonntag beim VfL Osnabrück los gehts um 13:30 Uhr.