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KSC: Die Marschroute für die kommende Saison steht

Karlsruhe (cmk) Am Sonntag hat das Warten für alle KSC-Fans ein Ende - mit dem Auswärtsspiel in Wiesbaden starten die Badener in die Zweitligasaison. Die Vorfreude ist rund um den Verein groß, das eindeutige Ziel ist der Klassenerhalt. Zwischen 2.500 und 3.000 KSC-Anhänger werden die Mannschaft am Wochenende in die Brita-Arena begleiten.

Foto: GES / Markus Gilliar

8.500 Dauerkarten verkauft

Traditionell traf man sich am Freitag in den Räumen des Hauptsponsors Klaiber Markisen zur Jahrespressekonferenz des Karlsruher SC. Dort war die Vorfreude auf die kommende Saison bei allen Beteiligten groß, so auch bei Präsident Ingo Wellenreuther: “Wir hoffen auf eine gute Saison, es ist eine riesige Vorfreude im Verein und dem Umfeld zu spüren.” Das zeigt auch der Dauerkartenverkauf: Bislang sicherten sich bereits 8.500 KSC-Anhänger eine Dauerkarte. Gleichzeitig stellte Ingo Wellenreuther direkt klar, dass das einzig wichtige Ziel der Klassenerhalt sein wird. Mittelfristig wolle man ein stabiler Zweitligist werden, bis das neue Stadion fertig ist. Die Bauarbeiten im Wildpark schreiten derweil weiter voran, auch das Gelände der Karlsruher Sportvereinigung Germania 1887 e.V. kann nach langem Hin und Her als Pächter übernommen werden. 

Verträge von Schwartz, Moutas und Böckler vorzeitig verlängert

Für die neue Saison hat der Karlsruher Sport-Club insgesamt sechs Neuzugänge verpflichtet. Man habe den Kader punktuell verstärkt, gleichzeitig vertraue man aber in die Aufstiegsmannschaft. Diese konnte beinahe komplett gehalten werden. Der erste Eindruck der Spieler ist laut Sportdirektor Oliver Kreuzer durchweg positiv: “Das sind richtig gute Jungs, die sich gut in die Mannschaft integrieren. Die Mentalität und der Teamgeist stimmen.” Ebenso wurde auf der Jahrespressekonferenz die Vertragsverlängerung mit Cheftrainer Alois Schwartz, dessen Co-Trainer Dimitrios Moutas und Athletiktrainer Florian Böckler bis 2021 verkündet. Schwartz ist aktuell auf dem Papier mit durchschnittlich 1,92 Punkten pro Partie der erfolgreichste KSC-Trainer der Vereinsgeschichte. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung seien unkompliziert gewesen. “Ich arbeite sehr gerne hier in Karlsruhe. Mir macht die Arbeit richtig Spaß, daher sind wir bei den Gesprächen auch schnell zusammen gekommen”, so der Cheftrainer.

Uphoff bleibt die Nummer Eins im Tor

Der 52-Jährige weiß gleichzeitig aber auch, dass es schwer werden wird, den bisherigen Punkteschnitt auch in der 2. Bundesliga zu halten: “Das ist eine brutale 2. Liga. Wir haben zwar eine sehr gute Vorbereitung mit vielen erfolgreichen Testspielen gehabt, aber die Vorbereitung und die Runde sind zwei verschiedene Dinge. Jeder Einzelne wird in jedem Spiel alles aus sich herausholen müssen.” Die Kapitäns-Binde wird weiterhin David Pisot gehören, Stellvertreter ist in dieser Saison wieder Daniel Gordon. Torwarttrainer Markus Miller hat sich derweil darauf festgelegt, dass Benjamin Uphoff die Nummer Eins im Tor bleibt – vor Neuzugang Marius Gersbeck. 

Saisonstart bei Wehen Wiesbaden

Nun steht am Sonntag also der Saisonbeginn für die Blau-Weißen an. Auswärts bei Wehen Wiesbaden, gegen die die Badener in der letzten Runde beide Spiele verloren haben, soll ein guter Einstieg in die Zweitligasaison gelingen. Dafür kann Alois Schwartz aus den Vollen schöpfen, bis auf Sven Müller sind alle fit. Lediglich Martin Röser und Manuel Stiefler haben noch einen Trainingsrückstand aufzuholen. “Die Vorfreude ist sehr groß, dafür haben wir zwei Jahre lang hart gearbeitet. Ich bin mir sicher, dass wir die Klasse halten werden. Am Sonntag zählts!”, so Kapitän David Pisot am Freitag. Für das Auswärtsspiel in der Brita-Arena waren alle 1.100 Gästetickets schnell vergriffen, Wehen Wiesbaden stellt den KSC-Anhängern aber noch zwei weitere Blöcke zur Verfügung. Der Verein rechnet aktuell mit 2.500 bis 3.000 KSC-Fans. Anpfiff ist am Sonntag (28.07.2019) um 15.30 Uhr.