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Karlsruher SC zieht Einspruch nach Niederlage gegen den HSV zurück

Karlsruhe (pm/cmk) Der Karlsruher Sport-Club hat seinen Einspruch nach der Niederlage gegen den Hamburger SV zurückgezogen. Ursprünglich wurde dieser eingelegt, da Diskussionen um die Spielberechtigung von Hamburgs Jatta aufkamen. Auch Nürnberg und Bochum hatten nach den Spielen gegen den HSV Einspruch eingelegt.

Foto: GES / Alexander Scheuber

KSC zieht Einspruch zurück

“Der Karlsruher SC zieht seinen Einspruch gegen die Spielwertung der Partie gegen den Hamburger SV zurück”, so heißt es am Dienstag in einer offiziellen Mitteilung des Vereins. Grund dafür sei die Entscheidung des Bezirkamtes Hamburg-Mitte von Montag und die damit geklärte Faktenlage. Der Einspruch sei vergangene Woche “aus fristwahrenden Gründen und um der Verantwortung für den Verein gerecht zu werden” eingelegt worden, so der KSC. Genauer genommen gab es Diskussionen um die Spielberechtigung Bakery Jattas, der beim Spiel gegen den KSC ebenfalls auf dem Platz stand. Ausgelöst wurde diese Diskussion durch einen Bericht in der Sport Bild, später im Rahmen von “Football Leaks”, in Der Spiegel und Bild, die auch das Hamburger Bezirksamt Mitte zu entsprechenden Ermittlungen veranlassten.

“Kein Anlass mehr, an dem Einspruch festzuhalten”

Nachdem nun das Hamburger Bezirksamt am Montag das Verfahren eingestellt hat, sehe auch der Karlsruher SC “keinen Anlass mehr, an dem Einspruch gegen die Spielwertung festzuhalten”, so heißt es in der Mitteilung weiter. “Dem KSC ging es zu jedem Zeitpunkt ausschließlich darum, den Verein vor einem etwaigen Wettbewerbsnachteil zu schützen. Wir sind froh, dass sich die Angelegenheit jetzt für alle Beteiligten im positiven Sinne entwickelt hat und wünschen insbesondere Bakery Jatta nach dieser für ihn sehr schwierigen Zeit nur das Beste”, so die KSC-Verantwortlichen.

Hamburger Bezirksamt hat das Verfahren eingestellt

Nach mehrwöchiger Diskussion um eine möglicherweise falsche Angabe zu seiner Identität bei der Einreise nach Deutschland hat das Hamburger Bezirksamt das Anhörungsverfahren gegen Bakery Jatta am Montag eingestellt. “Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hat die bereits vorliegenden und neuen Unterlagen, die im Rahmen der Anhörung vorgelegt wurden, geprüft. Aus den dem Bezirksamt vorliegenden Unterlagen gehen keine belastbaren Anhaltspunkte hervor, die ausländerrechtliche Maßnahmen begründen würden. Die aufgekommenen Zweifel an der Richtigkeit der Angaben haben sich im Rahmen der Anhörung nicht bestätigt”, teilte die Behörde mit.