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Die zehn schönsten Sonnenplätze in und um Karlsruhe fürs Frühlings-Wochenende

Karlsruhe /Baden-Baden/Pforzheim/Freudenstadt (as)  Beim Frühlingserwachen lechzen alle nach Sonne und für das kommende Wochenende haben uns die Meteorologen viel Hoffnung auf  perfektes Frühlingswetter gemacht. Die neue welle-Redaktion hat ihre Lieblings-Sonnenplätze für diese Jahreszeit verraten, wo man die Strahlen möglichst lange genießen kann. Hier die zehn besten Tipps, die man vielleicht gar nicht unbedingt auf dem Schirm hat:

Foto: Gemeinde Oberderdingen

Tipp 1: Karlsruhe

Jeder kennt in Karlsruhe den Schlossgarten, die Turmberg-Terrassen, den Zoo oder die Günter-Klotz-Anlage für den Spaziergang oder das gemütliche Chillen in der Sonne. Natürlich herrscht dort  bei schönem Wetter immer Hochbetrieb. Ein bisschen weiter abseits nahe der Uni ist der Fasanengarten besonders beliebt bei Studenten. Mit Blick auf die kleine Tempel-Ruine und das Fasanenschlösschen mit den Teehäuschen lässt es sich auf der Fasanenwiese herrlich relaxen. An der Ecke Adenauerring / Am Fasanengarten.

 

Blick vom Weinplateau am Derdinger Horn. Foto: Gemeinde Oberderdingen

Tipp 2: Oberderdingen

Das Weinplateau, eine Aussichtsterrasse am Derdinger Horn bei Oberderdingen, eröffnet einen Ausblick über den Kraichgau bis hin zum Odenwald. Es gibt dort auch verschiedene Wanderwege wie die ausgeschilderte Strecke des “VitalParcours Walk&Wein”. Am Besten kommt man von Oberderdingen aus über die Straße “Im Krautbühl” hin.  

Tipp 3: Dobel / Schwann

Die Schwanner Warte oberhalb des Enzkreis-Örtchens Straubenhardt-Schwann bietet bei klarem Wetter einen Mega-Ausblick auf die gesamte Rheinebene. Am Waldrand sind neben einem Aussichtsturm des Schwarzwaldvereins auch drei Restaurants bzw Cafés, ein Bratwurststand bei der Linde, Wander- und Spaziermöglichkeiten sowie ein Segelflugplatz. Wenn man schon in Schwann ist, sind’s noch knappe zehn Kilometer bis Dobel und von dort aus ist der Aussichtspunkt “Schweizerkopf-Hütte” ohne allzu große Anstiege erreichbar. Zu sehen sind bei klarem Wetter auch die Vogesen und manchmal sogar über die Zaberner Senke hinweg bis nach Lothringen. Nach Norden reicht der Blick zum Kaiserdom von Speyer und im Osten ist der Schwäbische Wald zu erkennen. In Dobel am Kurhaus ist noch ein weiterer Aussichtsturm, der nach nur wenigen Metern erreichbar ist.

Tipp 4 Pforzheim

Der als “Monte Scherbelino” bezeichnete Wallberg in Pforzheim ist der wohl bekanntest Aussichtspunkt in über 400 Metern Höhe über der Goldstadt. Man sitzt dort quasi auf dem Schuttberg aus dem 2. Weltkrieg. Deswegen wurde dort auch ein Mahnmal errichtet. Dem Ausblick tut das aber keine Abbruch.

Tipp 5 Grindehütte an der Schwarzwaldhochstraße

Blick von der Hornisgrinde. Foto: Michael Sauer / Schwarzwald Tourismus GmbH

Die Grindehütte, die neueste Attraktion an der Schwarzwaldhochstraße oberhalb von Sasbachwalden und Seebach auf der Hornisgrinde, bietet nach einer kleinen Wanderung einen wohl unvergleichlichen Ausblick auf die Rheinebene aus 1.155 Metern Höhe. Das Restaurant ist meist sehr gut besucht, deswegen wurde auch die Zufahrt dorthin für Autos inzwischen gesperrt. Die Panorama-Linie 7123 & Naturerlebnis-Linie 7125 vom Tarifverbund Ortenau fährt zum Beispiel direkt hin. Für mobilitätseingeschränkte Besucher gibt’s an der Rasthütte Seibelseckle gegen eine Kaution einen Transponder, mit dem die Schranke einmal geöffnet werden kann. Eine Wanderung auf den Grindenflächen ist empfehlenswert – aber nur, wenn man auf den ausgeschilderten Wegen bleibt und das empfindliche Natur-Gleichgewicht nicht stört.

Tipp 6 Iffezheim

Auf dem Rheindamm bei der Schleuse Iffezheim lässt es sich herrlich ein ganzes Stück weit laufen – immer in der Sonne und mit Blick aufs Wasser. Ganz am Ende steht auch eine Bank. Aber am Besten eine Jacke mitnehmen, da pfeift meist ein frisches Windchen. Auto am Schleusenparkplatz abstellen und am Kiosk pber den “Trampelpfad” vorbeigehen.

Tipp 7  Loffenau

Die Teufelsmühle liegt auf über 900 Höhenmetern auf dem Hausberg bei Loffenau. Das Höhengasthaus Teufelsmühle steht nicht weit vom gleichnamigen Aussichtsturm entfernt. Über einen ausgebauten Fahrweg ist es auch mit dem Auto zu erreichen. Ab dem Rißwasenparkplatz ist aber eine Mautgebühr zu zahlen. Eine Wanderung von Loffenau zur Teufelsmühle erfordert festes Schuhwerk und einiges an Kondition, es gibt sehr steile und anstrengende Auf- und Abstiege mit einem Höhenunterschied von etwa 500 Metern. Unterhalb des Teufelsmühl-Turms ist der Drachenfliegerclub Loffenau.

Tipp 8 Rastatt-Förch

Das “Porzellanschloss”, wie die Residenz bei Rastatt-Förch wegen der Porzellansammlung oft betitelt wird, liegt inmitten eines wunderschön angelegten englischen Parks mit Wiesen, Wasserläufen und einem Teich. Dazwischen führen sonnenbeschienene Wege durch die Landschaft – zum Spazieren in der Sonne perfekt. Zum Einkehren gibt es ein Schlosscaf

Tipp 9 Rottweil

Es ist zwar ein bisschen weiter weg, aber die höchste Aussicht Deutschlands genießt man vom Thyssenkrupp-Testturm im Berner Feld bei Rottweil. Der wie ein Stahldübel anmutende Turm hat eine öffentliche Besucherplattform auf 232 Metern Höhe. In knapp 30 Sekunden geht’s mit dem Aufzug nach oben und dort hat man einen 360 Grad-Blick – bis zu den Alpen, wenn das Wetter stimmt. Da der Turm nur am Wochenende für Besucher geöffnet hat, bilden sich an der Kasse oft längere Schlangen. Nach dem Turmbesuch lohnt sich auch ein Streifzug durch die historischen Gassen der ältesten Stadt Baden-Württembergs. 

Tipp 10 Plittersdorf 

Direkt am Rhein bei Plittersdorf laden viele Bänke auf dem Spazierweg am Ufer zum Relaxen in der Sonne ein. Einfach die Fährstraße Richtung Frankreich weiter fahren, bis zur Rheinfähre. Dort gibt es auch einen Parkplatz. Dann links oder rechts auf dem Uferweg entlang. Kleiner Tipp: Vorher auf der Hauptstraße in Plittersdorf in der Eisdiele noch einen Zwischenstopp einlegen und was Leckeres als Wegzehrung mitnehmen.