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Die Mitglieder haben gewählt – Ingo Wellenreuther bleibt KSC-Präsident

Karlsruhe (cmk) Dieser Tagesordnungspunkt wurde auf der Mitgliederversammlung des Karlsruher SC am Samstag in der Schwarzwaldhalle mit Hochspannung erwartet: Die Präsidentschaftswahl. Und diese hat ergeben: Martin Müller hat es nicht geschafft, Ingo Wellenreuther nach neun Jahren abzulösen. Wellenreuther bleibt weiterhin KSC-Präsident.

Foto: GES / Helge Prang

1.040 stimmberechtigte Mitglieder bei der Wahl

Von 7.700 Mitgliedern folgten 1.085 (Stand 13:50 Uhr) Anhänger der Einladung des Vereins und kamen am Samstag in die Schwarzwaldhalle. Davon waren 1.040 Personen stimmberechtigt. Zur Wahl standen zwei Kandidaten, Ingo Wellenreuther und Martin Müller. Ingo Wellenreuther war bereits seit neun Jahren (2010) im Amt, er wurde auch im Jahr 2016 wieder von den Mitgliedern als KSC-Präsident gewählt. Damals hatte er keinen Gegenkandidaten, anders sah das bei der Wahl am Samstag aus. Martin Müller, Geschäftsführer der GEM Ingenieurgesellschaft, forderte den amtierenden Präsidenten heraus. Seitdem seine Kandidatur bekannt wurde, wurde hitzig diskutiert. Vor allem der Stadionstreit mit der Stadt Karlsruhe lies den Eindruck erwecken, dass einige Mitglieder nicht mehr in Ingo Wellenreuther vertrauen.

Wellenreuther bleibt Präsident

Um 14:55 Uhr am Samstagmittag war es dann soweit: Top 16 – die Präsidentschaftswahl. Nachdem sich beide Kandidaten erneut vorstellten (der jeweils andere musste den Saal währenddessen verlassen) und die Mitglieder ihre Fragen an die Kandidaten stellen konnten, kam zum ersten Mal die neue, digitale Abstimmtechnik zum Einsatz. Und mit Hilfe dieser stimmten insgesamt 51,9 Prozent für den amtierenden Präsidenten, Martin Müller erhielt 48,1 Prozent der Stimmen. Damit bleibt Ingo Wellenreuther auch nach nun Jahren der Präsident des Karlsruher SC!