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Cornelia Gröschel: Vom Badischen Staatstheater Karlsruhe zur neuen Tatort Kommissarin

Karlsruhe/Dresden (cmk) Cornelia Gröschel hat im Alter von 31 Jahren bereits eine Karriere hingelegt, von der viele Schauspiel-Anfänger nur träumen können. Die junge Frau kommt gebürtig aus Dresden, wohnt allerdings mit ihrem Mann in Karlsruhe. Sie spielt die neue Dresdner Tatort-Kommissarin Leonie Winkler. Zu ihrer Laufbahn zählt auch ein Engagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Doch eigentlich wollte sie nie Schauspielerin werden, erzählte sie in der Martin Wacker Show.

Sie wollte nie Schauspielerin werden

Als Tochter eines Gesangspädagogen und einer Ballettrepetitorin ist Cornelia Gröschel bereits früh mit Kunst und Schauspiel in Berührung gekommen. Zum Thema Schauspiel verrät sie im Interview bei der neuen welle in der Martin Wacker Show: “Ich habe es früher einfach mal gemacht, genauso wie ich getanzt habe und ein Instrument gespielt habe.” So tauchte sie schon als Kind in verschiedenen Produktionen auf –  auch im Kinderfilm Heidi (Verfilmung aus dem Jahr 2001), in dem sie die Hauptrolle ergatterte. Als sie dann älter wurde hatte die Wahl-Karlsruherin das Ziel einen Beruf auszuüben, bei dem sie in der Öffentlichkeit Hochdeutsch statt Sächsisch sprechen muss, das Schauspielern gehörte aber nicht zum Plan. So ist es eher als Zufall einzuordnen, dass Gröschel heute überhaupt als Tatort-Kommissarin im Fernsehen zu sehen ist. 

 

 
 
 
 
 
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Lehrerin brachte sie auf den Weg

Für ihren Berufswunsch hat Cornelia Gröschel dann angefangen Sprachunterricht zu nehmen – dort sollte dann der Grundstein für ihre heutige Karriere gelegt werden. “Meine Sprecherzieherin hat fast automatisch angefangen, mich auf ein Vorsprechen vorzubereiten. Irgendwann hatte ich dann ein schlechtes Gewissen und habe gedacht, wenn sie mich schon darauf vorbereitet hat muss ich jetzt auch mal hingehen”, erzählt die Schauspielerin. So kam es dann, dass sie nach Leipzig fuhr und dort am Eignungstest der Hochschule für Musik und Theater teilnahm. Dann lief alles wie von selbst, nach dem Test ging es in die Aufnahmeprüfung und schon war sie an der Hochschule angenommen.  “Zu diesem Zeitpunkt hatte ich wirklich keine Ahnung von gar nichts. Ich bin da total hineingestolpert und musste das Theaterschauspiel erst einmal richtig lernen”, gibt die Tatort-Kommissarin zu. Erst im dritten Studienjahr habe sie sich dann dazu entschieden, Schauspielerin zu werden. 

 

Engagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe

Nach ihrem Abschluss folgten einige Jahre auf der Theaterbühne – auch im Badischen Staatstheater. Sie stand insgesamt sechs Spielzeiten für das Stück ‘Agnes’ auf der Bühne, zog für den Job in die Fächerstadt. Auch nach ihrem Engagement in Karlsruhe blieb ihr Wohnsitz dort – der Liebe wegen. Gerade deshalb hat sich Cornelia Gröschel sehr über die neue Aufgabe beim Tatort gefreut: “Als die Anfrage kam habe ich keine Sekunde gezögert. Dresden ist meine Heimatstadt und ich kann so zwei mal im Jahr für mehrere Wochen zu Hause sein, was mir sonst einfach nicht möglich ist.” Trotzdem schaut sie gerne auf die Zeit am Badischen Staatstheater zurück: “Ich hatte eine sehr gute Zeit dort, weil wir ein sehr homogenes Ensemble waren, in dem ich mich auch wahnsinnig wohl gefühlt habe.” Eine berufliche Rückkehr in die Fächerstadt schließt Gröschel nicht aus: “Sobald sich der Zeitpunkt ergibt, würde ich dort jederzeit auch wieder als Gast arbeiten wollen.”

 

 

 
 
 
 
 
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Hier geht es zum kompletten Interview mit der Wahl-Karlsruherin Cornelia Gröschel.