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Rätsel um gerissene Schafe und Ziege bei Forbach gelöst

Forbach / Freiburg (pm/as) Es war ein Wolf, der vor eineinhalb Wochen fünf Schafe bei Forbach und kurz davor eine Ziege gerissen hat: Das hat die Gen-Analyse von Experten  ergeben. Außerdem konnten die nachweisen, dass es der Wolf war, der seit einiger Zeit im Nordschwarzwald seine Heimat gefunden hat.  Der war zuletzt im Mai 2018 durch einen großen Angriff auf eine Schafherde bei Bad Wildbad in den Schlagzeilen.

Foto: Christels / pixabay

Kadaver genetisch untersucht

Das Umweltministerium teilt mit: “Die in der Gegend von Forbach vor eineinhalb Wochen tot aufgefundenen fünf Schafe wurden von dem im Nordschwarzwald residenten Wolfsrüden gerissen. Dies hat die genetische Untersuchung der Abstriche der Bissverletzungen durch das Senckenberg-Institut ergeben. Auch bei der Ziege, die am 19. Oktober dort entdeckt worden war und wegen der Schwere ihrer Verletzungen getötet werden musste, hat das Institut genetische Spuren dieses Wolfs mit der offiziellen Bezeichnung GW852m nachgewiesen. 

Kein Schutzzaun

Wie in allen bisherigen Fällen von Wolfsrissen im Land waren die angegriffenen Tiere nicht wolfsabweisend eingezäunt. Das Umweltministerium weist Nutztierhalterinnen und -halter darauf hin, dass sie bei noch unzureichendem Herdenschutz über die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg Notfall-Zaunsets beziehungsweise Flatterband mit Stangen für 1,2 m Höhe ausleihen können.”