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Oma und Enkel in Gaggenau totgefahren – Beschuldigter Fahrer bald vor Gericht

Gaggenau (dpa/cmk) Nach einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht, bei dem in Gaggenau (Landkreis Rastatt) eine Großmutter und ihr Enkel starben, steht der mutmaßliche Unfallfahrer ab dem 29. April vor dem Amtsgericht Rastatt.

Oma und Enkel gestorben

Die Anklage lautet unter anderem auf fahrlässige Tötung: Die Staatsanwaltschaft wirft dem zum Zeitpunkt des Unfalls 47 Jahre alten Mann vor, den Unfall im Juli vergangenen Jahres betrunken und bekifft verursacht zu haben. Danach fuhr er weg, ohne sich um die Opfer zu kümmern. Auch der unerlaubte Besitz von Betäubungsmitteln wird ihm vorgeworfen.

Nummernschild am Unfallort verloren

Der Anklage zufolge war der Mann von einer Gaststätte aus in Richtung seiner Wohnung unterwegs gewesen und dabei von der Straße abgekommen. Mit seinem Wagen habe er dann auf dem Gehweg die 54 Jahre alte Frau mitsamt dem sieben Monate alten Jungen erfasst. Beide starben, der Mann flüchtete. Ein Nummernschild war am Unfallort zurückgeblieben und hatte die Beamten auf die Spur des Mannes geführt.

27 Zeugen geladen

Für den Prozess sind insgesamt drei Verhandlungstage anberaumt, teilte das Gericht am Montag weiter mit. Demzufolge sind zwei Sachverständige und 27 Zeugen geladen.