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Hat der Wolf wieder zugeschlagen? Fünf tote Schafe im Kreis Rastatt

Rastatt/Forbach (pm/cmk) Im Landkreis Rastatt wurden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen insgesamt fünf tote Schafe gefunden. Zudem wurde eine Ziege so schwer verletzt aufgefunden, dass diese ebenfalls getötet werden musste. War der Wolf wieder in der Gegend von Forbach unterwegs? Das überprüfen nun Experten des Forschungsinstituts Senckenberg.

Im Mai 2019 war der Wolf in Bühl unterwegs. Foto: Stadt Bühl

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Experten gehen davon aus, dass die Tiere gerissen wurden

Im ersten Fall, am 18. Oktober, geht es um vier tote Schafe, die teilweise Bissspuren am Hals aufwiesen. Die Experten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg (FVA) halten es für möglich, dass die Tiere gerissen wurden. Der Nachweis dafür muss allerdings erst noch durch eine genauere Untersuchung erbracht werden. Im zweiten Fall (19.10.) handelt es sich um ein totes Schaf und die Ziege. Die FVA geht davon aus, dass die Tiere gerissen wurden.

Wolf kann nicht ausgeschlossen werden

Ob die Bissverletzungen an den Tieren von einem Hund, einem Fuchs oder einem Wolf stammen, ist derzeit noch unklar. Ein Wolf kann nicht ausgeschlossen werden. Für die genetische Untersuchung wurden Rissabstriche an das Forschungsinstitut Senckenberg geschickt. Forbach befindet sich im Zentrum der Region, in der seit knapp zwei Jahren immer wieder ein Wolf nachgewiesen werden kann.   

Hilfe für Nutztierhalter

In beiden Fällen war kein ausreichender Wolfsschutz durch eine entsprechende Zäunung vorhanden. Nutztierhalterinnen und -halter können bei noch unzureichendem Herdenschutz kurzfristig über die FVA die vom Umweltministerium bereitgestellten Notfall-Zaunsets beziehungsweise Flatterband mit Stangen für 1,20 Meter Höhe ausleihen.