Current track
Title Artist


Große Sperrzone um Rastatt nach Ausbruch von Blauzungenkrankheit

Rastatt (dpa/cmk) Nach dem Ausbruch der Blauzungenkrankheit in einem Rinderbestand in Ottersweier (Kreis Rastatt) ist eine große Sperrzone eingerichtet worden. Sie umfasst das gesamte Land Baden-Württemberg, das gesamte Saarland sowie südliche Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen. Wie das Stuttgarter Agrarministerium am Mittwoch mitteilte, gilt die Zone 150 Kilometer rund um den Ort des Ausbruchs.

Symbolbild: Pixabay

  • Weitere Beiträge in: Rastatt

Virus für Menschen nicht gefährlich

"Das Virus ist für Menschen nicht gefährlich. Fleisch und Milch sowie daraus hergestellte Erzeugnisse können daher ohne Bedenken verzehrt werden", sagte Agrarminister Peter Hauk. Die Blauzungenkrankheit kann Schafe, Ziegen und Rinder befallen. Sie ist eine Viruserkrankung und wird durch kleine blutsaugende Mücken übertragen. Ein typisches Symptom ist eine geschwollene, blau gefärbte Zunge.

Einschränkungen für Tierhalter in der Sperrzone

Das Landratsamt Rastatt hat am Mittwoch in dem Betrieb die Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) amtlich festgestellt. Die Ansteckung der Tiere ist bei der routinemäßigen jährlichen Untersuchung nachgewiesen worden. Der Betrieb steht nun unter behördlicher Beobachtung. In der Sperrzone müssen ab sofort alle Tierhalter, die Rinder, Ziegen oder Schafe besitzen, dem zuständigen Landratsamt den Standort der Tiere melden. Außerdem gibt es Einschränkungen im Viehhandel. Wer seine Tiere aus der Sperrzone heraustransportieren möchte, muss sie impfen lassen.


blank

Dieser Link verweist auf eine externe Seite. Bitte lesen Sie die Datenschutzerklärung des externen Anbieters.