Festnahme nach Serie von Bränden bei Rheinmünster und Hügelsheim

Rheinmünster/Hügelsheim (pol/svs) - Die gute Personen- und Ortskenntnis sowie die akribische Ermittlungsarbeit der Beamten des Polizeipostens Lichtenau und des Kriminalkommissariats Rastatt haben sich nach einer längeren Serie von Bränden bei Rheinmünster und Hügelsheim als Schlüssel zum Erfolg erwiesen und zur vorläufigen Festnahme eines Tatverdächtigen geführt.

Foto: Symbolbild Pixabay

Feuer in einem Keller gelegt

Die Brandserie fand ihren Ursprung nach derzeitigem Kenntnisstand am 11. Juli im Keller eines Anwesens in Rheinmünster, wo ein zunächst Unbekannter ein Feuer entzündete. Im selben Keller wiederholte der bis dahin unbekannte Leger des Brandes sein kriminelles Treiben lediglich zwei Tage später. Ein größerer Schaden konnte in beiden Fällen nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Verletzte Bewohner waren glücklicherweise nicht zu beklagen.

Heuballen in Brand gesteckt

Am 24. Juli gerieten kurz nach Mitternacht auf einem Acker bei Rheinmünster-Stollhofen mehrere Heuballen in Brand. Die Gesamtumstände deuteten auf eine Entzündung durch Unbekannte hin. Weitere Heuballen wurden am 29. Juli auf einem Gewann bei Hügelsheim Raub der Flammen. Noch am selben Tag brannten darüber hinaus fünf Festmeter Holz im Bannwald sowie eine Waldbodenfläche von rund 15 Quadratmetern unweit des alten Schützenhauses. Eine Verhinderung der Ausdehnung des Feuers in dem sehr trockenen Waldgebiet war wiederum letztlich nur dem zeitnahen Eingreifen der Feuerwehr zu verdanken gewesen.

Zusammenarbeit der Polizei führt zu Erfolg

Nach mehreren internen Abstimmungen zwischen den bis dahin ermittelnden Beamten des Polizeipostens Lichtenau und den Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt erhärtete sich der Verdacht, dass für die Brände möglicherweise ein bestimmter Tatverdächtiger verantwortlich sein könnte. Aus diesem Grund wurden die weiteren polizeilichen Maßnahmen und Recherchen bei den Ermittlern des örtlich zuständigen Polizeipostens gebündelt. Bereits nach den Kellerbränden am 11. Juli lenkte die Befragung von Zeugen den Fokus der Polizei auf einen 19 Jahre alten Tatverdächtigen. Einen weiteren bedeutenden Zeugenhinweis erhielten die Beamten am 29. Juli, als nach dem Brand bei Hügelsheim der mutmaßliche Pkw mit Rastatter Zulassung des Heranwachsenden in Tatortnähe beobachtet wurde.

Flächenbrand in Stollhofen

Schließlich wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei am frühen Donnerstagabend (04.08.2022) alarmiert, da es bei Stollhofen zum Brand einer Feldfläche von rund 100 Quadratmetern gekommen sei. In unmittelbarer Tatortnähe wurde kurz vor 20 Uhr der verdächtige Heranwachsende festgestellt und vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige wird im Verlauf des Freitags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden wegen des dringenden Tatverdachts der schweren Brandstiftung und Brandstiftung in mehreren Fällen einem Haftrichter vorgeführt.


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