Ermittlungen gegen Rastatter Erzieher eingestellt

Baden-Baden (dpa/tk) - Die Ermittlungen gegen einen Erzieher aus Rastatt wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauch sind eingestellt worden. Ein Kind hatte gelogene Geschichten erzählt.

Foto: Staatsanwaltschaft Baden-Baden

Kein hinreichender Tatverdacht

Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hat die Ermittlungen gegen den Erzieher eingestellt. Es gebe keinen hinreichenden Tatverdacht, teilte die Anklagebehörde am Montag mit. Der Mann, der in einem Kindergarten im Raum Rastatt beschäftigt gewesen war, war Mitte des vergangenen Jahres nach einer Anzeige von Eltern ins Visier der Justizbehörden geraten. Ihm wurde vorgeworfen, Kinder teils schwer missbraucht zu haben.

Anhaltspunkte dafür hätten sich im Verlauf mehrmonatiger Ermittlungen jedoch nicht ergeben, hieß es weiter. Zahlreiche Zeugen seien befragt und 30 Kinder im Beisein von Sachverständigen richterlich vernommen worden. Resultat: Eines der Kinder habe angegeben, gelogen zu haben; weitere Kinder hätten Fantasiegeschehen berichtet, aber keine sexualbezogenen Handlungen geschildert. Auch die Auswertung «digitaler Speichermedien» des Erziehers habe keinerlei Anhaltspunkte für strafbares Verhalten des Beschuldigten ergeben.


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