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LIONS verlieren auch zweites PlayOff-Duell – Chemnitz am Freitag mit Matchball

Karlsruhe (br) Es war ein bitterer Abend für die PS Karlsruhe LIONS und ihre Fans in der Europahalle am 10. April. Wie im ersten Spiel der PlayOff-Serie drei Tage zuvor konnte das Löwenrudel lange Zeit mit dem Erstplatzieren der Hauptrunde in der aktuellen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, den NINERS Chemnitz, mithalten. Aber am Ende stand ein deutliches Ergebnis von 77:88. Somit haben die Sachsen alle Trümpfe in der Hand und können mit einem weiteren Sieg am 12. April vor heimischem Publikum den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.

Symbolbild: PS Karlsruhe Lions

Hohe Intensität

Die Partie begann – gemäß ihrer Bedeutung – mit einer hohen Intensität auf beiden Seiten. In der sechsten Spielminute brandete erstmals frenetischer Jubel in der nahezu ausverkauften Europahalle auf, als Davonte Lacy per Dreier zum 15:10 für die Gastgeber traf. Kurz darauf kam es zur höchsten Führung Karlsruhes an diesem Abend und die NINERS nahmen beim Stand von 22:16 ihre erste Auszeit. In der Folge ließen die LIONS viele einfache Punkte liegen und hätten nach dem ersten Viertel, das mit 22:19 endete, durchaus höher führen können. Direkt nach Wiederbeginn handelte sich das Löwenrudel durch unkonzentrierte Aktionen einen Rückstand ein, konnte das Duell aber danach ausgeglichen gestalten und sogar noch einmal die Führung zurückerobern. Doch kurz vor der Halbzeit nutzten die Gäste die sich ihnen bietenden Möglichkeiten sehr effektiv und durften sich so über einen Fünf-Punkte-Vorsprung zur Spielmitte freuen.

Gebrauchter Tag für die LIONS

Mit 42:47 ging es in das dritte Viertel, in dem die LIONS noch einmal kurzzeitig bis auf drei Punkte herankamen, bevor das Spiel in eine desaströse Phase für die Hausherren abglitt. Binnen kurzer Zeit sorgte Chemnitz angesichts eines 13:0-Runs für die faktische Vorentscheidung, denn der Zwischenstand von 52:71 vor Beginn der abschließenden zehn Minuten ließ aufgrund der augenscheinlichen Kräfteverhältnisse kaum mehr Hoffnung für die LIONS zu. Dazu passte, dass auch im Schlussabschnitt der gegnerische Korb wie vernagelt schien, bevor Karlsruhe – da die NINERS nun Kräfte sparten – etwas Ergebniskorrektur betreiben konnte. Dennoch war insbesondere die Trefferquote aus der Zweipunkt-Distanz mit 34 % erschreckend niedrig und das zweite Spiel der Best-of-five-Serie dementsprechend ein gebrauchter Tag für die LIONS. Orlando Parker war der effektivste Spieler auf Karlsruher Seite und erzielte 23 Punkte, gefolgt von Filmore Beck (11 Punkte) und Cyrus Tate (10).

Nun müssen die LIONS am kommenden Freitag in Chemnitz unbedingt gewinnen, um ein weiteres Duell am Sonntag, 14. April zu erzwingen. Dieses würde dann wieder in Karlsruhe stattfinden. Falls die NINERS hingegen die morgige Partie für sich entscheiden, ist die Saison für die PS Karlsruhe LIONS damit beendet.