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LIONS setzen Siegesserie auch im neuen Jahr fort

Karlsruhe (br) Mit dem siebten Sieg in Folge begeisterten die PS Karlsruhe LIONS ihre Fans am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am 5. Januar in der heimischen Europahalle. Offensichtlich konnte das Löwenrudel den Schwung der Erfolgswelle aus den letzten Wochen des vergangenen Jahres erfolgreich konservieren und ließ in der Folge den Korbjägern des FC Schalke 04 Basketball keine reelle Siegchance.

Foto: PS Karlsruhe Lions

Früher Rückstand – Eindrucksvolle Aufholjagd

In einem bis zur Halbzeit spannenden Spiel ließ das Team von Headcoach Ivan Rudež nur selten Zweifel an seinem neu gefundenen Selbstvertrauen zu. Dabei verschliefen die Badener den Start der Partie völlig – um sich danach umso eindrucksvoller zurückzumelden. Beim Stand von 2:9 nach knapp fünf Spielminuten eröffneten sich für die LIONS plötzlich Möglichkeiten, ihre Schnelligkeit in der Offense auszuspielen, was sie für einen 19:0-Lauf nutzten, womit die Partie bei einem Zwischenstand von 20:9 in die erste Pause ging. In der Folge konnten die Gäste aus dem Ruhrgebiet das Spiel ausgeglichen gestalten und den weiter angewachsenen Rückstand langsam aber stetig verkürzen. Somit war die Ausgangslage zu Beginn der zweiten Halbzeit beim Stand von 36:27 alles andere als eindeutig.

Selbstbewusstsein zurückgekehrt

Mit einigen druckvollen und überzeugenden Aktionen direkt nach Wiederanpfiff übernahm Karlsruhe zwar klar die Initiative, handelte sich aber bereits nach zweieinhalb Minuten das fünfte Teamfoul des Viertels ein, was wiederum den „Knappen“ Optionen eröffnete. Doch entscheidend sollte der Vorsprung der LIONS nicht mehr schrumpfen. Stand es zu Beginn des Schlussabschnitts noch 58:47, so hatten die Badener fünf Minuten vor Schluss die Punktedifferenz auf 20 erhöht und damit auch den Sieg im direkten Vergleich von Hin- und Rückspiel weitgehend abgesichert. Beim Klang der Schlusssirene zeigte die Anzeigetafel 82:59, was sich auch in der Statistik deutlich niederschlug. Karlsruhe hatte über die gesamten 40 Spielminuten lediglich zwei Turnover zu verzeichnen – im Gegensatz zu 23 aufseiten der Gäste. Zudem äußerte sich das wiedergewonnene Selbstbewusstsein des Löwenrudels in zahlreichen Wurfversuchen, die in Summe den Erfolg absicherten.

Last auf mehreren Schultern verteilt

Kapitän Dominique Johnson war bei den LIONS Topscorer mit 15 Punkten, gefolgt von Orlando Parker mit 14, Filmore Beck mit 13 und Kahron Ross mit 10 Punkten. Doch insgesamt konnten sich neun LIONS-Spieler in die Scorerliste eintragen und lieferten damit den Beweis, dass die Karlsruher Mannschaft inzwischen deutlich ausgewogener eingestellt ist als noch zu Saisonbeginn und die Last erfolgreich auf mehrere Schultern verteilt hat.