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LIONS im ProA-Halbfinale: Karlsruhe entscheidet PlayOff-Duell gegen Köln mit 3:0 für sich

Köln (pm/ame) Mit überlegenen Siegen haben die PS Karlsruhe LIONS ein deutliches Zeichen gesetzt und im Viertelfinale der ProA-PlayOffs am 12. April bereits im dritten Spiel der Best-of-five-Serie gegen die RheinStars Köln die nächste Runde erreicht.

 

Punkte, Punkte und nochmal Punkte

Die Zuschauer in der Kölner Lanxess-Arena sahen einen verhaltenen Beginn beider Mannschaften. Die RheinStars versuchten, den wie in den vorangegangenen Spielen sehr physisch auftretenden LIONS mit einer harten Gangart zu begegnen, was aber nicht verhindern konnte, dass Karlsruhe in Führung ging und Köln kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts eine Auszeit nahm, um sich neu zu sortieren. Dennoch stand es nach zehn Spielminuten 19:28. In der Folge kam der Fluss des gesamten Spiels etwas ins Stocken. Beide Teams hatten bereits vor Mitte des zweiten Viertels fünf Mannschaftsfouls erreicht, was zu vielen Unterbrechungen führte. Körbe fielen dennoch reichlich, und die LIONS nutzten die Tatsache, dass die RheinStars unbedingt gewinnen mussten für sich aus.

Löwenrudel kann Vorsprung ausbauen

Mit 38:49 ging es in die zweite Spielhälfte, in der sich für die Zuschauer wenig am Bild auf dem Feld änderte. Wie in den vorangegangenen Begegnungen gelang es Köln nicht, dem Karlsruher Spiel den Zahn zu ziehen und in höchster Not mussten die Hausherren angesichts eines 16-Punkte-Rückstands zur Mitte des dritten Viertels erneut eine Auszeit nehmen. Deren Wirkung auf den Lauf der Gäste war indes gering und beim Stand von 54:68 zu Beginn des Schlussabschnitts hielten die LIONS alle Trümpfe in der Hand. Drei Minuten vor Spielende vergrößerte das Löwenrudel den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 24 Punkte und triumphierte am Ende völlig verdient. Zum Endstand von 68:88 trugen die Karlsruher Richard Williams 21, Orlando Parker 16, Maurice Pluskota 15, Jarelle Reischel 13 und Cyrus Tate 11 Punkte bei. Nun kann sich das Team von Headcoach Michael Mai eine kurze Verschnaufpause gönnen und abwarten, welchen Gegner die nächste Runde nach Abschluss der restlichen Viertelfinalspiele bereithält.