Intensives PlayOff-Viertelfinale - Lions scheiden aus

Intensives PlayOff-Viertelfinale - Lions scheiden aus und beenden starke Saison

Karlsruhe (br) - Endstation Viertelfinale. Zu Beginn der Spielzeit hätten sich darüber wohl sämtliche Verantwortliche bei den PS Karlsruhe Lions gefreut. Am Ende war es die zweitbeste Saison im Lauf der fünfjährigen Historie des Löwenrudels in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Doch die Best-of-five-Serie im PlayOff-Viertelfinale gegen die hochfavorisierten Rostock Seawolves war weitaus spannender und weniger deutlich als es das Resultat von 3:0 für die Mecklenburger vermuten lassen würde. So mischt sich in der Baden-Metropole auch etwas Wehmut in den Stolz auf das Erreichte. Mit dem 81:72 am Donnerstagabend an der Ostsee ist die ProA-Saison für Karlsruhe beendet.

Foto: GES/Markus Gilliar

Lions fehlt zu Beginn das Tempo

Nominell war die Ausgangslage vor Spielbeginn alles andere als optimal für die Lions. Nach zwei Playoff-Niederlagen stand das Löwenrudel im entscheidenden Spiel kräftig unter Druck. Die Badener verfügten lediglich über sieben einsatzfähige Spieler und angesichts des nicht einmal 48 Stunden zurückliegenden letzten Duells, das erst nach zweifacher Overtime seinen Sieger gefunden hatte, war nicht unbedingt mit einem hochdynamischen Karlsruher Auftritt zu rechnen. Dementsprechend brachte das Löwenrudel in der Anfangsphase nur relativ wenig Energie in die Begegnung. Tempo ließen auch die Seawolves vermissen, fanden aber zunächst dennoch klar besser ins Spiel und starteten mit einem Neun-Punkte-Run. Erst nach über vier Minuten fiel per Freiwurf der erste Korb für die Lions. Wenig später schien dann auch das Löwenrudel, nachdem zu Beginn gar nichts gelaufen war, endgültig in der Partie angekommen zu sein.

Mit knapper Führung in die Pause

Die erste Auszeit nahm in Minute acht beim Stand von 15:13 das Rostocker Team. Der Spielstand von 20:19 nach den ersten zehn Minuten war deutlich enger, als nach den ersten Aktionen der Begegnung zu erwarten gewesen war. Kurz nach Wiederbeginn kam es erstmals zum Ausgleich. Die Seawolves gingen in der Folge immer wieder in Führung, konnten sich aber nicht wirklich freispielen. Knapp drei Minuten vor der Halbzeit gingen die Gäste erstmals in Führung und nahmen diese auch mit in die Kabine. Das dritte Viertel startete mit 36:40. Der knappe Lions-Vorsprung hatte zunächst Bestand, wenngleich die Mannschaft ihn nicht ausbauen konnte. Über mangelnde Spannung konnte sich in der Stadthalle Rostock keiner der etwa 2.200 Zuschauer beschweren und der PlayOff-Fight wurde von einer entsprechend aufgeheizten Atmosphäre begleitet. Mehr als der zwischenzeitliche 47:47-Ausgleich war zunächst aber für den Favoriten nicht drin, und nach drei Vierteln stand es etwas überraschend 50:55.

Seawolves können sich absetzen

Im Schlussabschnitt schalteten die Seawolves sofort einen Gang hoch und gingen durch sechs Punkte im Verlauf der ersten 33 Sekunden in Front. Die Lions konterten unmittelbar und hielten so die Spannung weiterhin hoch. Kleinigkeiten konnten nun den Ausschlag geben und das Spiel jederzeit in eine Richtung kippen lassen. Doch zunächst blieb es eng, bis sich die Hausherren nach 33 Minuten mit sieben Punkten erstmals etwas deutlicher absetzen konnten. Doch selbst in dieser guten Phase Rostocks gab sich das Team aus der Fächerstadt niemals auf und zögerte die Entscheidung erfolgreich hinaus. In Minute 36 war die Seawolves-Führung erstmals zweistellig und es stand die Frage im Raum, ob Lions-Headcoach Aleksandar Scepanovic in der nun folgenden Auszeit seine Schützlinge nochmals entscheidend motivieren würde.

Motiviert und kämpferisch gezeigt

Um es klar zu sagen: An der Motivation scheiterte es nicht und sowohl spielerisch als auch kämpferisch gelang es dem Löwenrudel auch in diesem für Karlsruhe letzten Saisonspiel, Zeichen zu setzen. Lions-Topscorer war Ferdinand Zylka mit 25 Punkten, gefolgt von Matthew Moyer (17), Stanley Whittaker und Maurice Pluskota (je 11). Auch wenn die Basketball-Fans in Baden nun nicht in den Genuss eines weiteren Heimspiels ihres ProA-Teams kommen, so blickt man am Oberrhein trotzdem gespannt auf das kommende Wochenende. Denn die U16 steht im PlayOff-Viertelfinale der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL). Am 1. Mai um 13:00 Uhr empfängt die Mannschaft in der Karlsruher Lina-Radke-Halle das Team Eintracht Frankfurt/ Fraport Skyliners.


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