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Foto: PS Karlsruhe Lions

Gelungener Heimspiel-Einstand für Rudež – LIONS bezwingen unter neuem Coach die Falcons

Karlsruhe (br) Kollektives Aufatmen in der Europahalle am Abend des 24. November. Nach einigen mehr als durchwachsenen Wochen ist den PS Karlsruhe LIONS am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA endlich wieder ein überzeugender Auftritt gelungen, der mit dem inzwischen dritten Saisonsieg belohnt wurde. Das Löwenrudel – seit vergangener Woche unter Führung des slowakischen Nationalcoachs Ivan Rudež – musste aber lange kämpfen, um die Nürnberg Falcons BC am Ende doch deutlich mit 86:70 zu bezwingen.

Ausgeglichenes Spiel bis zur Hälfte

Begonnen hatte die Partie eher verhalten und noch nach fünf Spielminuten befanden sich lediglich vier Punkte auf dem Konto der Gastgeber. Doch in der Folge kam das Löwenrudel besser ins Spiel und beendete das erste Viertel mit einem knappen Rückstand von lediglich 21:23. Kurz nach Beginn der zweiten zehn Minuten gelang dann die erste Führung zum 26:23, die aber aufgrund eines 5:13-Negativlaufs nicht lange währte. Doch bis zur Spielmitte stand es 37:37-Unentschieden, was die Kräfteverhältnisse auf dem Feld gut widerspiegelte. Die LIONS profitierten nach Wiederanpfiff weiter von einer viertelübergreifenden Schwächephase der Falcons, die lediglich noch einmal kurzzeitig zum 50:51-Zwischenstand in Front gehen konnten.

Karlsruhe mit Vorteil im Schlussabschnitt 

Mit 56:53 hatte sich Karlsruhe dann zu Beginn des Schlussabschnitts wieder einen leichten Vorteil erarbeitet und legte nach. Die LIONS gewannen das letzte Viertel deutlich mit 30:17 und gingen damit als verdiente Sieger vom Platz. Das Team hatte konzentrierter als die Gäste aus Franken agiert und deutlich weniger Turnover produziert. Die Zweierquote war schlecht, doch dafür saßen die Distanzwürfe erheblich besser als in der jüngeren Vergangenheit. Filmore Beck war Topscorer für die LIONS mit 16 Punkten, gefolgt von Davonte Lacy (15), Roland Nyama (15), Cyrus Tate (13) und Kahron Ross (11). Der Erfolg im ersten Heimspiel unter Rudež sollte dem Löwenrudel Selbstbewusstsein für die kommenden Aufgaben geben. Noch steht man weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz und am kommenden Sonntag wartet mit den ROSTOCK SEAWOLVES ein ernstzunehmender und spielstarker Gegner.