LIONS feiern bei Phoenix Hagen den ersten Auswärtssieg

Karlsruhe/Hagen (br) - Vier Spieltage nach Saisonbeginn in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA blicken die PS Karlsruhe LIONS auf eine ausgeglichene Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen. Am vergangenen Wochenende war das ersatzgeschwächte Löwenrudel zuhause gegen Spitzenreiter Trier noch chancenlos. Am 9. Oktober zu Gast bei Phoenix Hagen zeigte sich bei voller Mannschaftsstärke ein anderes Bild. Den Gastgebern, bisher gut in die Spielzeit gestartet, gelang es nicht, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Nach einer etwas verunsicherten Anfangsphase kamen die LIONS immer besser ins Spiel und hatten die Begegnung in der zweiten Hälfte im Griff, wenngleich es in der Crunchtime nochmals spannend wurde. Der Endstand von 78:86 bedeutete zugleich den ersten Auswärtssieg der Saison für Karlsruhe.

Symbolbild: Archiv

Halbzeitstand von 42:41

Die LIONS gewannen den Sprungball und erzielten die ersten Punkte der Begegnung. Phoenix zog erst nach zwei Minuten nach, bevor sich auf beiden Seiten etwas Leerlauf einstellte. Zur Mitte des ersten Abschnitts nahm die Partie wieder Fahrt auf. Doch sowohl das Spiel der Feuervögel als auch das des Löwenrudels ließ noch Luft nach oben erkennen. Nach sieben Minuten glichen die Gastgeber zum 12:12 aus und gingen kurz darauf erstmals in Führung. LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic nahm sofort die Auszeit, um seine Schützlinge eindringlich aufzurütteln. Die bessere Schlussphase im ersten Viertel gelang allerdings dank präziserer Aktionen den Gastgebern, die sich bei einem Stand von 24:19 die bessere Ausgangslage für den folgenden Spielabschnitt sicherten. Zunächst sah es auch hier so aus, als ob Phoenix diese Linie der schöneren und erfolgreicheren Spielzüge fortsetzen würde. Mehrmals wuchs der Vorsprung der Hausherren auf sieben Punkte. Doch das Team aus Karlsruhe war engagiert und hielt vor allem aufgrund von Distanz- und Freiwurf-Treffern den Anschluss. Zwei Minuten vor der Halbzeit war es schließlich Phoenix-Headcoach Chris Harris, der die Auszeit nehmen musste, denn die Führung seines Teams war fast vollständig zusammengeschmolzen. Die Zuschauer in der Krollmann-Arena und im Live-Stream auf sportdeutschland.tv sahen eine insgesamt ausgeglichene erste Hälfte mit optisch leichten Vorteilen für die Gastgeber. Der Halbzeitstand von 42:41 spiegelte die offene Situation gut wider.

Spannende Schlussphase

Es war kein Spiel der Läufe, wenngleich die LIONS kurz nach Wiederbeginn einen kleinen, aber wirkungsvollen 6:0-Run ansetzten und sich damit die Führung zurückeroberten. Das Löwenrudel wirkte nun deutlich frischer, konnte seinen Vorsprung schnell ausbauen, sich aber nicht wirklich absetzen. In dieser Lage kam den Gästen die inzwischen hohe Foulbelastung der Hausherren entgegen, so dass die LIONS häufig an die Freiwurflinie kamen und dort meist auch erfolgreich waren. In Minute 27 betrug die Differenz erstmals zehn Punkte, was eine weitere Auszeit der Gastgeber zur Folge hatte. Hagen stand nun merklich unter Druck. Doch trotz eines starken Karlsruher Viertels, das in einem Stand von 57:67 zu Beginn des Schlussabschnitts resultierte, war die Begegnung keineswegs entschieden. Doch zunächst blieben die LIONS weiter am Drücker und distanzierten den Gegner bis auf 16 Punkte. Phoenix investierte in dieser Phase noch einmal viel Energie, scheiterte allerdings häufig an der inzwischen gut eingestellten LIONS-Defense. Da aber die Gäste nun unter einer hohen Foulbelastung litten, kam Hagen ein ums andere Mal an die Freiwurflinie und schaffte es, sich nochmals in Schlagdistanz zu bringen – auch weil die Offense des Löwenrudels inzwischen nicht mehr so durchschlagskräftig war. Angesichts des 72:77 zwei Minuten vor Spielende bot sich dem Publikum eine echte Crunchtime. Die Schlussphase war von taktischen Fouls geprägt. Die Spannung wurde von der Ungewissheit geprägt, ob Karlsruhe die Nerven behalten würde. Letztlich gelang dies der Mannschaft sehr gut, so dass der verdiente Sieg dem Team einiges Selbstvertrauen geben dürfte.

Bester LIONS-Werfer war der wiedergenesene Ferdinand Zylka mit 22 Punkten, gefolgt von Stanley Whittaker (20). Matthew Freeman erzielte ein Double Double mit 14 Punkten und zehn Rebounds. Maurice Pluskota sicherte zehn Punkte. Am kommenden Wochenende hat die Mannschaft spielfrei, bevor es am 23. Oktober zum stark in die Saison gestarteten Aufsteiger Itzehoe Eagles geht.


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