Current track

Title

Artist


Symbolbild: Pixabay

  • Weitere Beiträge in: Pforzheim

Neue Ermittlungsergebnisse im Fall des getöteten Jägers aus Birkenfeld

Birkenfeld/Pforzheim (pol/cmk) Der Fall des getöteten Jägers aus Birkenfeld gibt es neue Entwicklungen. Nachdem gegen zwei Tatverdächtige am 16. Oktober Haftbefehl erlassen wurde und die beiden Männer bereits am 30. Oktober wieder auf freien Fuß kamen, wurde gegen dieselben Verdächtigen nun erneut Haftbefehl erlassen. Die Staatsanwaltschaft Pforzheim begründet die wiederholte Inhaftierung mit den aktuellen Ermittlungsergebnissen.

Haftbefehle im Oktober erlassen

Rund einen Monat nachdem zwei Tatverdächtige im Zuge der umfangreichen Ermittlungen der Soko Wagner auf freien Fuß gesetzt wurden, befinden sich diese erneut in Untersuchungshaft. Wie berichtet, waren am 16.10.2018 ein 26-jähriger Grieche und ein 26 Jahre alter Deutscher gemeinsam mit dem 29 Jahre alten Hauptverdächtigen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum getöteten Simon Paulus und wegen eines weiteren geplanten Verbrechens im Enzkreis festgenommen und inhaftiert worden.

Verdächtige waren auf freiem Fuß

Am Dienstag, den 30.10.2018, wurde der bestehende Haftbefehl gegen den 26 Jahre alten Griechen und am Montag, 05.11.2018, der gegen den 26-jährigen Deutschen bei einem Haftprüfungstermin außer Vollzug gesetzt, während der Hauptverdächtige weiterhin in Haft verblieb. Aufgrund der aktuellen Ermittlungen der Sonderkommission und dadurch gewonnener neuer Erkenntnisse wurden seitens der Staatsanwaltschaft Pforzheim nun erneut Haftbefehle gegen die beiden genannten Personen beantragt.

Hauptverdächtiger schweigt

Sowohl der griechische, als auch der deutsche Tatverdächtige wurden am Mittwoch festgenommen und nach einer richterlichen Vorführung erneut in Untersuchungshaft genommen. Zu den genauen Hintergründen und Vorwürfen will die Staatsanwaltschaft wegen ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben machen. Der 29-jährige mutmaßliche Haupttäter macht weiterhin von seinem Schweigerecht Gebrauch. Die Sonderkommission Wagner arbeitet derweil weiter, die Beamten haben bislang knapp 400 Spuren und 150 Maßnahmen abgearbeitet.