"Waste Watcher" ist die Pforzheimer Geheimwaffe gegen Müll

Pforzheim (pm/mt) - Seit etwas mehr als einem Jahr sind die "Waste Watcher", die Pforzheimer Müll Polizei im Einsatz. Sie spüren auf, kontrollieren und identifizieren Verursacher von Umweltdelikten. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit ist aber vor allem der Kampf gegen illegale Müllablagerungen. Oberbürgermeister Peter Boch und die Abfallwirtschaft der Stadt Pforzheim ziehen jetzt die Bilanz eines aufregenden und erfolgreichen Jahres im Einsatz gegen die Müllablagerungen.

Foto: Archiv Stadt Pforzheim/Ljiljana Berakovic

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Chance langfristig gegen Müll vorzugehen

In diesem Jahr wurden insgesamt 4031 Überprüfungen von den beiden Mitarbeitern der "Waste Watcher" durchgeführt. Oberbürgermeister Peter Boch ist sehr zufrieden mit ihrer Arbeit: "Die 'Waste Watcher' sind unsere Geheimwaffe im Einsatz für eine müllfreie Stadt. Ich sehe vor allem in der intensiven Aufklärungsarbeit die Chance, langfristig etwas an unserem Problem mit illegalen Müllablagerungen zu ändern." Die "Waste Watcher" überprüfen regelmäßig spezielle Hotspots, an denen Müll häufig illegal entsorgt wird. Außerdem wird derzeit der Umkreis von ungefähr 25 Anwesen nahezu täglich auf Müll abgesucht. Die dauerhaften Kontrollen der "Waste Watcher" verbessern nachhaltig die Müllsituation an diesen Hotspots.

"AbfallApp Pforzheim"

Auch die Pforzheimer Bürger können seit letztem Sommer die "Waste Watcher" bei ihrem Einsatz für ein sauberes Pforzheim unterstützt. Zum Beispiel können ihnen Hinweise über die "AbfallApp Pforzheim" zugespielt werden. Seit Juli sind so bereits 1000 Hinweise eingegangen. Das Ganze funktioniert so: Über die App kann erst der illegale Müll fotografiert werden und schickt dann die GPS-Daten direkt an die Abfallwirtschaft. Die Hinweise werden dann an die "Waste Watchers" weitergeleitet.

Gezielte Aufklärungsarbeit

Es bleibt allerdings nicht nur bei der Entsorgung. Die "Waste Watcher" gehen zur Müllvermeidung sogar noch weiter. Bei Hinweisen wie Fahrzeugkennzeichen, Namen oder Adressen im Müll konfrontieren sie die vermeintlichen Verursacher und setzen auf gezielte Gespräche zur Aufklärung. "Die meisten Menschen sind überrascht, wenn wir ihnen beispielsweise erklären, dass neuerdings einmal jährlich bis zu 3 m³ Sperrmüll pro Haushalt kostenfrei entsorgt werden darf", erklärt der "Waste Watcher" Frank Hucker. Sein Kollege Toni Greco ergänzt: "Insgesamt haben wir die Erfahrung gemacht, in unseren Gesprächen auf großes Verständnis zu stoßen. Die Bürgerinnen und Bürger freuen sich, dass etwas für die Sauberkeit in Pforzheim gemacht wird. Diese Erfahrung bleibt ihnen im Gedächtnis."


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