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Obduktion bringt Klarheit: Vermisster Pforzheimer wurde Opfer einer Gewalttat

Pforzheim (pol/bo) Im Fall des seit letzten Freitag vermissten Pforzheimer gibt es neue Erkentnisse. Der 57-Jährige war am letzten Wochenende tot in Frankreich gefunden worden. Er soll Opfer einer Gewalttat geworden sein. Ein Tatverdächtiger wurde bereits festgenommen.

Symbolbild: Fotolia

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Obduktion bringt Klarheit

Der seit Freitag, den 21. Juni 2019, vermisste 57-jährige Mann aus Pforzheim ist am vergangenen Sonntag tot in Frankreich aufgefunden worden. Er ist ersten Ermittlungen zufolge einer Gewalttat zum Opfer gefallen. Dies hat eine Obduktion am Mittwochmorgen ergeben. Wie die Polizei miteilt, konnte die Identität des 57-Jährigen Schmuckhändlers erst am Freitag eindeutig geklärt werden.

Sonderkommission “Brosche” eingerichtet

Die Kriminalpolizei  Karlsruhe hat beim Kriminalkommissariat Pforzheim eine 37-köpfige  Sonderkommission unter dem Namen “Brosche” zur Aufklärung des  Kapitaldelikts eingerichtet. Der 57-Jährige war am besagten  Freitagnachmittag zuletzt in der Stolzestraße gesehen worden. Sein  Fahrzeug, ein schwarzer Golf, wurde geparkt in der Abnobastraße  festgestellt.

Tatverdächtiger festgenommen

Beamte der Soko “Brosche” haben gestern Abend einen 36-jährigen  deutschen Tatverdächtigen festgenommen der heute Nachmittag auf  Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim –  einem Richter vorgeführt wurde, der Haftbefehl erließ und ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies.

Weiterhin Zeugen gesucht

Zeugen, die das Opfer am Freitag dem 21. Juni gesehen oder eine  Beobachtung in Verbindung mit dem schwarzen Golf gemacht haben,  werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter Telefon 0721 6660, zu melden.