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Foto;: Leo 65 / pixabay

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Nach Millionenschaden bei Feuer in Pforzheim kommen Brandermittler

Pforzheim (pol/as) Weil er unheimliche Geräusche von oben hörte, ging ein Mitarbeiter einer Galvanikfima in Pforzheim am Dienstagabend nachschauen – und musste zu seinem Entsetzen feststellen, dass der Dachstuhl des Gebäudes schon lichterloh brannte. Das Feuer richtete einen Millionenschaden an, was es ausgelöst hat, ist noch unklar.  Heute wollen Brandermittler ihre Arbeit beginnen. Das ist aber gefährlich: Bei dem Feuer wurden giftige Dämpfe freigesetzt und außerdem besteht Einsturzgefahr.

Giftige Stoffe auch in der Luft?

Nach dem Feuer in einem Galvanikbetrieb in Pforzheim am Abend startet die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache. Die zuständigen Beamten wollen im Laufe des Tages das abgebrannte Gebäude genauer untersuchen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Weil bei dem Brand hochgiftige Stoffe freigesetzt wurden, sei ein Betreten des Betriebes nur mit Atemschutz möglich. Außerdem bestehe Einsturzgefahr. Das Feuer war am Dienstagabend im Dachstuhl des Galvanikbetriebes ausgebrochen und hat nach Angaben der Polizei ein Schaden von rund einer Million Euro verursacht.

Großeinsatz für die Feuerwehr Pforzheim

Der Mitarbeiter des Unternehmens in der Karolingerstraße versuchte noch zu löschen, bevor er aus dem brennenden Haus rennen musste. Er blieb unverletzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl in Vollbrand. Die Feuerwehr Pforzheim war mit 60 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen vor Ort. Das Gebäude war aber nicht mehr zu retten. Der Dachstuhl und das Obergeschoss brannten nahezu aus. Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst mit 9 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz.