Mehr als 140 Kommunen im Land beteiligen sich an "Earth Hour"

Region (dpa/lk) - In Baden-Württemberg wollen sich am Samstag zahlreiche Städte und Gemeinden an der Licht-Aus-Aktion "Earth Hour" beteiligen. Damit soll ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt werden.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Städte und Gemeinden aus der Region beteiligen sich

In mehr als 140 Südwest-Kommunen soll am Samstagabend das Licht für den Klimaschutz ausgehen. Auch bei uns in der Region beteiligen sich zahlreiche Städte und Gemeinden. In Baden-Baden bleiben beispielsweise das Kurhaus, die Trinkhalle oder das Theater dunkel. Bühl verzichtet auf das Anstrahlen der Kirchen. Aufgrund des Insektenschutzes bleiben einige Wahrzeichen in Bruchsal sogar dauerhaft dunkel. Die Beleuchtung an der Stiftskirche Heilig Kreuz in der Horber Kernstadt wird ebenfalls abgeschaltet. In Karlsruhe wird es rund um den Turmberg, die Kirche St. Bernhard am Durlacher Tor und das Naturkundemuseum duster. Landau knipst das Licht im Rathaus, der Villa Streccius und im Alten Kaufhaus aus. Licht aus, aber Kerzen an, heißt es rund um den Rastatter Marktplatz. Pforzheim schaltet erneut die Lichter an sämtlichen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten ab.

Weltweit bleibt eine Stunde lang das Licht aus

Mit der Aktion "Earth Hour" will die Umweltstiftung WWF am Samstagabend auf die Bedrohungen in Folge des Klimawandels aufmerksam machen. Um 20.30 Uhr soll daher rund um den Globus eine Stunde lang das Licht ausgeschaltet werden. Nach Angaben der Stiftung haben bundesweit bisher 551 Städte und Gemeinden ihre Teilnahme angekündigt. Auch an berühmten Sehenswürdigkeiten, wie etwa am Big Ben in London, der Christusstatue in Rio de Janeiro, der chinesische Mauer bis hin zum Schloss Neuschwanstein, dem Kölner Dom und am Brandenburger Tor soll am Samstag für eine Stunde Dunkelheit herrschen.

Aktion macht seit 14 Jahren auf Klimawandel aufmerksam

Gut ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl und vor den kommenden Landtagswahlen wolle man die Aktion auch als Forderung an die Politik verstanden wissen, sagte ein WWF-Sprecher in Berlin. "Keine Partei kommt im Superwahljahr am Klimaschutz vorbei." In Zeiten der Corona-Pandemie empfiehlt der WWF, die Earth Hour zu Hause zu verbringen und die Aktion auf den Sozialen Netzwerken zu verfolgen. Die Idee zur Earth Hour kam erstmals vor 14 Jahren in Australien auf.


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