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Kampagne des Polizeipräsidiums Pforzheim zum Thema Rettungsgasse: "Mach Platz! Wir wollen retten!"

Pforzheim (pol/cm) - Jede Sekunde zählt! Bei schweren Verkehrsunfällen auf der Autobahn müssen Rettungsdienste, die Feuerwehr, die Polizei oder dringend benötigte Bergungsfahrzeuge die Unfallstelle, oft über eine Rettungsgasse, schnell erreichen. Das sind Situationen, die in der Realität leider anders aussehen. Erfahrungen der Autobahnpolizei zeigen, dass meist keine Rettungsgasse gebildet wird. Meist finden versuche erst dann statt, eine Rettungsgasse zu bilden, wenn sich ein Einsatzfahrzeug nähert. Das betrifft nicht nur die A8, sondern bundesweit sämtliche Autobahnabschnitte. Dabei ist es wichtig, Rettungsgassen sofort bei Stauungen oder Verkehrsstockungen zu bilden. Mit der Kampagne "Mach Platz! Wir wollen retten!" will die Pforzheimer Polizei auf das Thema aufmerksam machen und die Verkehrsteilnehmer zur Bildung von Rettungsgassen sensibilisieren.

Foto: Screenshot / Youtube Polizei Baden-Württemberg

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Täglich ca. 92.000 Fahrzeuge auf der A8 bei Pforzheim unterwegs

Etwa 92.000 Fahrzeuge pro Tag durchfahren unseren Streckenabschnitt der Autobahn 8 bei Pforzheim. Im Nadelöhr bei Pforzheim-Ost kommt es täglich in Fahrtrichtung Stuttgart und in Fahrtrichtung Karlsruhe zu Verkehrsstauungen. Im Jahr 2019 bildeten sich zwischen den Anschlussstellen Karlsbad und Heimsheim Staus mit einer Gesamtlänge von über 5.100 Kilometern. Allein im Jahr 2020 ereigneten sich (trotz des zum Teil geringeren Verkehrs aufgrund Corona) auf der Gemarkung Pforzheim auf der Autobahn 8 bereits über 54 Verkehrsunfälle, wobei über 22 mit Personenschaden waren. Hierbei wurden über 30 Personen leicht und über 8 Personen schwer verletzt. Leider mussten wir auf der Autobahn bereits drei Verkehrstote beklagen.

"Mach Platz! Wir wollen retten!"

Mit der Kampagne "Mach Platz! Wir wollen retten!" will die Pforzheimer Polizei nach der landesweiten Kampagne im Jahr 2018 zu Beginn der Sommerferien auf das Thema aufmerksam machen und die Verkehrsteilnehmer zur Bildung von Rettungsgassen sensibilisieren. Die Kampagne wird mit mehreren Video- und Bildbeiträgen begleitet. In den kommenden Wochen wird das Polizeipräsidiums Pforzheim in den sozialen Medien über das Thema aufmerksam machen. Mit diesen Beiträgen wollen sie die Situation für Einsatzkräfte verbessern, um Menschen schneller Hilfe leisten zu können, die über eine Rettungsgasse schnell erreicht werden müssen.

Hier geht's zum ersten Video-Beitrag: