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Großeinsatz in Pforzheimer Schnellimbiss – Unerwartete Wendung

Pforzheim (cmk/as) Polizei und Kriminaltechnik war am Mittwochnachmittag in einem Schnellimbiss in der Pforzheimer Holzgartenstraße bei einem Einsatz - bestätigt ist bislang nur, dass es einen lebensgefährlich Verletzten gab. Die Polizei hielt sich mit Informationen zu dem Fall erst bedeckt, der Hintergrund war unklar. Erst am nächsten Tag gab es die Erklärung für den Einsatz.

Symbolbild: Adobe Stock

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UPDATE Donnerstag 16 Uhr

Jetzt hat die Polizei zumindest den Grund für ihre Ermittlungen bekannt gegeben: Der Verletzte wurde mit einer lebensgefährlichen Bauchwunde ins Krankenhaus gebracht. Die stammt von einer Stichverletzung. Der Mann war blutüberströmt in dem Schnellimbiss zusammen gebrochen. Die Mitarbeiterin des Pizza-Lieferdienstes hatte Polizei und Notarzt gerufen. Weil der Mann nicht ansprechbar und überhaupt nicht klar war, wer er ist und was passiert sein könnte, waren die Ermittlungen schwierig. Auch ein Verbrechen wurde nicht ausgeschlossen. Wie sich am Donnerstag aber herausstellte, hatte sich der Verletzte nach eigenen Angaben den Stich selbst zugefügt. Ob absichtlich oder aus Versehen, ist nicht klar. Das wird jetzt weiter untersucht.

 

Stand Mittwoch: Situation in Imbiss noch völlig unbekannt

Am Mittwoch gab es einen großen Polizeieinsatz in einem Imbiss in der Holzgartenstraße in Pforzheim. Gegen 14.30 Uhr sollen mehrere Streifenwagen angerückt sein, kurz darauf auch die Kriminalpolizei und Kriminaltechniker. Ein schwer verletzten Mann wurde abtransportiert. Der soll in dem Lokal aufgefunden worden – in welcher Situation und ob möglicherweise eine Waffe im Spiel war, gibt die Polizei noch nicht bekannt.

Untersuchungen laufen noch

Auf Nachfrage der neuen welle hieß es, dass die Ermittlungen zu dem Vorfall noch in vollem Gange sind. Es wird nicht ausgeschlossen, dass vor Ort möglicherweise noch weitere Spuren untersucht werden müssen.  Erst im Laufe des Tages wird ein offizielles Statement erwartet.