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Feuer in Pforzheimer Mehrfamilienhaus: Brandstiftung als Mordversuch?

Pforzheim (pol/as) Das Feuer in einem Pforzheimer Mehrfamilienhaus am Sonntagabend war Brandstiftung: Eine Frau soll ihre Wohnung absichtlich angezündet haben und dann abgehauen sein - ohne Rücksicht auf die anderen Bewohner. Jetzt sitzt die 31-Jährige in Untersuchungshaft - unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Wegen der Frau mussten  das gesamte Gebäude und ein Nachbarhaus evakuiert werden. Eine Bewohnerin erlitt eine Rauchvergiftung. Zum möglichen Tatmotiv der Verdächtigen gibt es keine Erkenntnisse: Die Frau schweigt.

Foto: Aaron Klewer

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Hat Bewohnerin Brand gelegt, um Nachbarn umzubringen?

Nachdem es am Sonntagabend in einem Mehrfamilienhaus in der Östlichen Karl-Friedrichstraße zu einem Brand gekommen war (wir berichteten), hat das Amtsgericht Pforzheim auf Antrag der Staatsanwaltschaft Pforzheim zwischenzeitlich Haftbefehl gegen eine Hausbewohnerin erlassen. Die Frau sitzt in U-Haft. Grund: dringender  Tatverdacht auf schwere Brandstiftung sowie auf versuchten Mord.

Ein Tatmotiv ist noch nicht erkennbar

Die 31-jährige Deutsche ist dringend verdächtig, das Feuer in ihrer Wohnung gelegt, das Gebäude verlassen und hierbei den Tod der übrigen Bewohner des Gebäudes in Kauf genommen zu haben. Die dringend Tatverdächtige hat bei ihrer Vernehmung keine Angaben zum Tatvorwurf gemacht, das Motiv ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Tatverdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Bei dem Brand war ein Schaden von 150.000 Euro entstanden.