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Jubel nach Tor zum 1:0 bei Torschuetze Anton Fink und seinen Mitspielern. / Foto: GES-Sportfoto

KSC springt (vorerst) auf Platz zwei

Karlsruhe(jp) Der Karlsruher SC bleibt an Spitzenreiter Osnabrück dran und steht zumindest bis Montagabend auf dem zweiten Tabellenplatz. Das Team von Trainer Alois Schwartz gewann sein Heimspiel gegen 1860 München vor 16.477 Zuschauern mit 3:2. Für den KSC ist es der dritte Sieg in Folge.

 
Spiel eins für den KSC in der Baustelle Wildparkstadion und dieses ging für die Gasteber mit einem Blitzstart los. Nach einer Ecke in der 4. Minute verlängerte Stiefler an den langen Pfosten, wo Anton Fink den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 ins Tor bugsierte. 1860 versuchte Druck zu machen, doch die Abschlüsse
gehörten dem KSC, doch der Schuss von Pourie flog über das Tor (14.) und den gefährlichen Pass von Fink im Strafraum (17.) konnte die Abwehr der Sechziger gerade noch klären. Der KSC nahm mehr und mehr die Spielkontrolle an sich, musste in der 29. Minute aber den Ausgleich hinnehmen. Diesmal gab es einen
Eckball für 1860, den Lorenz nutzte, um zum 1:1 einzuköpfen. Doch die Freude der Gäste hielt nur kurz. Nur eine Minute später schob Pourie nach Vorlge von Fink zum 2:1 ein. Es wurde der Tag der Eckballtore: In der 35. Minute kam der Ball nach einer Ecke zu David Pisot, der von der Strafraumkante zum 3:1 einschoss.
 
1860-Trainer Daniel Bierofka reagierte auf den Halbzeitrückstand und brachte mit Ex-Bundesliga-Stürmer Sascha Mölders und Stefan Lex zwei frische Kräfte. Das zeigte die erste Wirkung, als Lex in der 47. Minute die Chance zum Anschlusstreffer hatte. Seinen Schuss konnte KSC-Torwart Uphoff allerdings im Nachfassen halten. 1860 versuchte den Schwung mitzunehmen, um weiter Druck aufzubauen. Gefährliche Chancen sprangen aber zunächst nicht heraus. Auch ein Kopfball von Mölders aus kurzer Distanz ging am Tor vorbei (65.).
Kurz darauf meldeten sich die Gastgeber mit einer Doppelchance. Erst hatte Fink die Entscheidung auf dem Fuß (67), dann bei der anschließenden Ecke setzte Pourie seinen Kopfball knapp neben das Tor. Der KSC-Stürmer war in der 81. Minute wiederum derjenige, der auf das 4:1 hätte erhöhen können, doch seine
Direktabnahme am langen Pfosten landete im hohen Bogen in der Wildpark-Baustelle (81.). Kurz vor dem Ende wurde es nochmal kurzzeitig spannend, als 1860 durch Grimaldi den Anschlusstreffer erzielte (90+1). Durch das 3:2 springt der KSC zumindest bis Montagabend auf den zweiten Tabellenplatz in der Dritten Liga.