Südpfalzweites Impfzentrum im Wörther Hilfskrankenhaus

Landau (pm/msch) - Für die Südpfalz soll ein großes Impfzentrum im Corona-Hilfskrankenhaus in Wörth eingerichtet werden. Darauf haben sich die beiden Landräte Fritz Brechtel aus Germersheim und Dietmar Seefeldt für die Südliche Weinstraße sowie der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch verständigt. Das Gesundheitsministerium in Mainz hat am Donnerstag sein Einverständnis gegeben. Das Land sieht "keine Bedenken gegen die vorgeschlagene Lösung".

Foto: Symbolbild/Matton

Gute Verkehrsanbindung des Impfzentrums

Es ist geplant, dass alle Vorbereitungen für das Impfzentrum bis 15. Dezember 2020 abgeschlossen sein sollen. Sobald der Impfstoff vor Ort verfügbar ist, könnte der Betrieb direkt starten. Das Hilfskrankenhaus in Wörth wurde im April 2020 in einer neuen, noch unbenutzten Lagerhalle der Hafenbetriebe Rheinland-Pfalz errichtet. Es ist gut angebunden und über die A65 und die B9 bequem zu erreichen. Außerdem gibt es mehrere hundert Parkplätze vor dem Gebäude. Zusätzlich soll eine Busverbindung eingerichtet werden, die zwischen dem Bahnhof Wörth und dem Impfzentrum pendelt.

Anlieferung des Impfstoffs ist Ländersache

Die drei Verwaltungen sind für die Schaffung der Struktur für das Impfzentrum verantwortlich. Den Landesvorgaben entsprechend stellen sie die Räume und die Organisation vor Ort. Das medizinische Personal und die Logistik, wie beispielsweise die Anlieferung des Impfstoffes oder die Anmeldung und Vergabe der Impftermine, werden dagegen vom Land organisiert. Die drei Verwaltungschefs stellen in Aussicht, dass zeitnah über eine Ergänzung entschieden werden könne, falls es zu einem unüberschaubaren Andrang und Terminstaus kommen würde.


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