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Mordprozess in Landau wird fortgesetzt

Landau/Germersheim (pm/lk) – Am Montag wird am Landgericht Landau der Mordprozess gegen einen 32-jährigen Mann fortgesetzt. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, seine Lebensgefährtin mit drei Schüssen getötet zu haben. Die Polizei kontrollierte das Auto in Minfeld im Kreis Germersheim. Die Beamten fanden die Frau tot auf dem Beifahrersitz, der Mann hatte die Pistole noch in der Hand.

Foto: Symbolbild / pixabay daniel b photos

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Eifersucht und verletzte Ehre

Dem aus dem Kosovo stammenden Angeklagten, der bereits mehrfach abgeschoben war und immer wieder und auch illegal eingereist ist, wird vorgeworfen, seine Lebensgefährtin im fahrenden Auto getötet zu haben. Offenbar war Eifersucht das Motiv. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich die Lebensgefährtin von dem Mann trennen und die gemeinsamen Kinder mitnehmen wollte. Dadurch hätte sich der Angeklagte in seiner Ehre verletzt gefühlt. Somit läge ein niedriger Beweggrund für die Tat vor, außerdem sei das Opfer arg- und wehrlos gewesen.

Mit drei Schüssen getötet

Die Tat hatte sich am 08. Februar ereignet. Damals war der 32-Jährige mit seiner Lebensgefährtin mit dem Auto in Minfeld unterwegs. Er soll die Frau durch drei Schüsse in Oberkörper, Hals und Kopf heimtückisch getötet haben. Bei einer Polizeikontrolle fanden die Beamten die Frau erschossen auf dem Beifahrersitz. Der Angeklagte hatte die Waffe noch in der Hand. Er ließ sich widerstandslos festnehmen und gab die Tat zu.