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“Frische Otternasen” im Zoo Landau

Landau (pm/as) Vier neue, niedlich-quirlige, pelzige Raubtierchen mit feuchten und neugierigen Nasen wuseln jetzt durch den Zoo Landau: Südostasiatische Kurzkrallenotter aus England sind in ihr neues Gehege in der Pfalz eingezogen. Weil die Mini-Otter so verspielt sind, könnten sie neue Publikumslieblinge werden.

Foto: T. Schmeing / Zoo Landau

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Der Spieltrieb der Otter verzückt Landauer Zoobesucher

Die etwa 40 Zentimeter großen und bis zu vier Kilo schweren Tiere aus der Familie der Marder bevölkern jetzt die bisherige Anlage der Robben und Seebären. Vier Geschwister, ein Männchen und drei Weibchen, kamen vom Zoo im englischen Chester nach Landau. 

Quelle: Youtube

Nach einer längeren Eingewöhnungszeit hinter den Kulissen nehmen die Mini-Otter jetzt ihr neues Heimatgehege in Besitz. Nach dem Umbau der Anlage mit einem Landteil und Bachlauf, Sandbänken, Pflanz- und Flachwasserbereich fühlen sie sich dort anscheinend pudelwohl. 

Die neuen Zwergotter im Zoo Landau erkunden ihr Gehege. Foto: T. Schmeing

Die neuen Zwergotter im Zoo Landau erkunden ihr Gehege. Foto: T. Schmeing

Zum Entzücken der Besucher tummeln sie sich verspielt durchs Wasser oder balgen sich um kleine Spielzeuge auf dem Trockenen. Die Pfleger lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um die Tierchen zu beschäftigen.

Die Otter sind durch den Eingriff in die Natur gefährdet

Die kleinen Otter, auch Wassermarder genannt, stehen auf der “Roten Liste”. Sie zählen also zu den bedrohten Tierarten.  Sie leben an Flussläufen und in Mangrovengebieten. Weil die immer mehr in Ackerflächen und Aquakulturen umgewandelt werden, gibt es immer weniger Platz  und Nahrung in der Natur für die Zwergotter. Teils werden sie auch wegen ihres feinen Pelzes gejagt. Zwergotter sind überwiegend tag- und dämmerungsaktiv. Sie leben in Familiengruppen von 4 bis 12 Individuen, die auch zusammen auf Nahrungssuche gehen.