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Osnabrück schockt den Karlsruher SC in der Nachspielzeit

Karlsruhe (jl) Ich hätte an dieser Stelle gern geschrieben: Der Sieg tut dem KSC gut und war sehr wichtig. Doch der KSC schaffte es wieder nicht zu gewinnen. Das Pech will den KSC nicht los lassen - lediglich einen Punkt gibt es am Sonntagnachmittag im Wildpark. Nach 90 Minuten stand es 1:1 im Spiel gegen den VfL Osnabrück. Vom KSC kam in Überzahl viel zu wenig - und die Krise in Karlsruhe spitzt sich damit weiter zu. Christian Eichner hat nach dem Spiel gegen den HSV sein Team auf zwei Positionen verändert. Daniel Gordon hat seine Gelbsperre abgesessen und startete wieder in der Verteidigung. Zu seinem Startelf Debüt kam Babacar Gueye, er stürmte neben Philip Hofmann. Nach den Wochen der Entäschungen sollte nun endlich etwas zählbares her. Es wurde viel geredet was besser werden muss - nun sollte es auch endlich sichtbar werden.

Foto: GES/Helge Prang

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Erste Halbzeit war lange zäh

In der 13 Minute musste der KSC schon das erste Mal wechseln. Marc Lorenz musste verletzungsbedingt vom Platz, für ihn kam Lukas Grozurek. In der 27 Minute gab es den ersten Torschuss des KSC - Marvin Wanitzek zog aus zirka 16 Meter ab - Null Problemo für Torhüter Philipp Kühn. Eine Minute später gab es dann ein heftikes Foul im Sechzehner der Osnabrücker - Dirk Carlson wurde unglücklich von Assan Ceesay am Kopf getroffen. Schiedsrichter Florian Badstübner zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt und zeigte Ceesay die rote Karte. Zudem musste Carlson vom Platz, er konnte nicht mehr weiter machen, für ihn kam Christoph Kobald. Marvin Wanitzek schoss den Elfer und scheiterte an Philipp Kühn. Somit ging das warten auf den ersten Treffer im Jahr 2020 weiter. In der 37 Minute hatte Gueye eine große Chance, aber wieder parierte Kühn hervorragend. Es schien so als wollte der Ball nicht ins Tor der Osnabrücker - jeder Schuss der Blau-Weißen wurde gehalten, geblockt oder ging daneben.
Vier Minuten gab es in der erste Hälfte drauf - und Philipp Hofmann nutzte dann endlich mal eine Chance und machte das erste Ligator für den KSC in 2020. So ging es dann auch in die Pause.

KSC mit Führung in die zweite Hälfte

Somit startete der KSC mit einer 1:0 Führung in die zweite Hälfte und in Überzahl. Neuzugang Babacar Gueye tat dem Spiel richtig gut. Der Senigalese sorgte für ordentlich Power im Angriff. Allerdings gaben sich die Osnabrücker nicht auf, auch mit einem Mann weniger spielten sie mutig nach vorne. Nach 64 Minuten endete der Arbeitstag von Babacar Gueye - für ihn kam Toni Fink. Damit wechselte Eichner das dritte und letzte Mal an diesem sonnigen Sonntagnachmittag. Der KSC verpasste nachzulegen und den Sack zu zumachen - das wurde dann in der Nachspielzeit bestraft. Osnabrück gab nicht auf und schaffte den Ausgleichstreffer in der 90+2 Minute. Für den Karlsruher SC einfach viel zu wenig dieser Punkte und das warten auf den ersten Sieg geht weiter.

Am kommenden Sonntag gibt es dann schon das nächste entscheidende Spiel gegen den SV Sandhausen. Los geht es in Sandhausen um 13:30 Uhr.