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KSC-Trainer Schwartz zum Aufstieg: “Zweifler siegen nicht und Gewinner zweifeln nicht!”

Karlsruhe (cmk) Es soll ein Fußballfest und eine tolle Party werden - das letzte Heimspiel des Karlsruher SC am Samstag im heimischen Wildpark. Zu Gast wird der Hallesche FC sein, der inzwischen aber keinerlei Chance mehr auf den Relegationsplatz hat.

Kapitän David Pisot. Foto: GES / Helge Prang

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Mannschaft wird das Spiel genießen

“Danke an die Mannschaft, mein gesamtes Trainerteam, das Medizin- und Physioteam. Danke auch an das Präsidium und Oliver Kreuzer für die gute Zusammenarbeit und natürlich ein riesengroßes Dankeschön an die Fans. Auch deren tolle Unterstützung zu Hause und auswärts hat uns viele Punkte gebracht”, so Alois Schwartz am Donnerstag. Bei der obligatorischen Pressekonferenz vor dem letzten Heimspiel der Saison ist die Stimmung entspannt – kein Wunder, denn der Aufstieg in die 2. Bundesliga steht seit dem vergangenen Wochenende fest. Umso mehr freut sich Kapitän David Pisot auf den Saisonabschluss: “Das ist das erste Spiel nach zwei Jahren, bei dem wir ohne Druck auflaufen können. Wir werden es einfach nur genießen!”

Ausverkauftes Stadion

Auf die Frage, ob er jemals am Aufstieg gezweifelt habe, antwortete Schwartz: “Zweifler siegen nicht und Gewinner zweifeln nicht!” Vor ausverkaufter Heimkulisse (15.056 Heim- und 1.541 Hallefans) kann die Elf von Alois Schwartz am Samstag dank der vorzeitigen Entscheidung entspannt auflaufen. Unter dem Cheftrainer hat die Mannschaft in 69 Spielen insgesamt 135 Punkte gesammelt – nur zehn Mal mussten sie eine Niederlage einstecken. “Man muss vor der Mannschaft wirklich den Hut ziehen. Es war nicht immer einfach aber wir haben in den letzten zwei Jahren gute Arbeit geleistet. Es macht mich extrem stolz, wie lange diese Mannschaft so eine Kontinuität bewiesen hat”, lobt Alois Schwartz seine Jungs. Daher habe dieser Aufstieg auch einen sehr hohen Stellenwert für ihn persönlich. 

Die letzten drei Punkte 

Auf das Spiel am Samstag werde man sich trotzdem gut vorbereiten und es konzentriert angehen. Man wolle trotz des vorzeitigen Aufstieges nicht nachlassen, sondern auch die letzten drei Punkte im heimischen Wildpark behalten. Dabei werden Marc Lorenz, Manuel Stiefler und Sven Müller verletzungsbedingt nicht helfen können, auch Alexander Groiß wird aussetzen müssen. Ein Fragezeichen steht derweil noch hinter dem Einsatz von Christoph Kobald, er wird nach seiner Schulterverletzung am Donnerstag erstmals wieder auf dem Trainingsplatz stehen. 

Das ist zur Aufstiegsfeier geplant

Nach dem Spiel wird es eine Aufstiegsparty mit der Mannschaft auf dem Kunstrasenplatz geben. Dort wird eine Bühne aufgebaut, auf der neue welle DJ Julian Linder auflegen wird. Zur Aufstiegsfeier automatisch eingeladen sind alle mit einem Ticket für das Spiel KSC gegen Halle. Um sich die besten Plätze zu sichern, empfiehlt sich der Gang auf das Gelände direkt nach dem Spielende. Das Betreten des Stadioninnenraums ist nach Spielende verboten. Auch ohne Karte für das letzte Saisonspiel gibt es die Möglichkeit, bei der Feier dabei zu sein. Nach Abpfiff können Fans ohne Karte durch die Eingänge „Nackter Mann“ und „Germania“ zur Aufstiegsfeier auf dem Kunstrasenplatz gelangen. Die Kapazitäten sind allerdings begrenzt. 

Regelungen zur Sicherheit

An den Eingängen wird es Personenkontrollen geben. Es ist nicht erlaubt, Getränke und Speisen mit auf das Gelände zu nehmen, dafür ist schon gesorgt. Außerdem strengstens verboten ist das Mitführen und Abbrennen von Pyrotechnik. Verstöße gegen dieses Verbot können zum Abbruch der Veranstaltung führen. Der Verein behält sich vor, stark alkoholisierten Personen den Zutritt zum Kunstrasenplatz zu verwehren. Der Zugang zu Platz 6 erfolgt nur über die Südseite entlang der Fasanenmauer. Das Ende der Veranstaltung ist für 19 Uhr geplant.

Auf Aufstiegsfeier folgt Ballermann

Die Party geht danach für die Spieler weiter – von Sonntag bis Mittwoch werde man mit 28 Personen nach Mallorca fliegen, bevor dann am Donnerstag wieder für das Pokalfinale gegen den SV Waldhof Mannheim trainiert wird. Der Cheftrainer selbst verzichtet nach eigener Aussage auf die Reise. “Manchmal ist es besser, wenn man nicht alles sieht und weiß”, schmunzelte er schlussendlich.