KSC rettet in letzter Minute einen Punkt

Karlsruhe (jl) -  Ein turbulentes Spiel sahen die knapp 10.000 Zuschauer im BBBank Wildpark. Die Achterbahnfahrt der Gefühle begann in der 77. Minute als Kiel innerhalb von drei Minuten das Spiel drehte - doch der KSC kam in aller letzter Sekunde zurück - am Ende gabs ein 2:2 (1:0) gegen Holstein Kiel.

Foto: GES/Helge Prang

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Erholte Kieler wollen gegen den KSC siegen

Die Länderspielpause wurde von allen Profi-Teams für Testspiele genutzt. Gerade die Mannschaften die schlechter in die neue Spielzeit gestartet sind kam diese zweiwöchige Fußballfreie Zeit gelegen. So auch Holstein Kiel. Die Störche starteten mit drei Niederlagen in die Saison. Zwar gab es an Spieltag vier einen Punkt gegen Düsseldorf und vor zwei Wochen gegen Aue dann den ersten Sieg. Diesen Aufwärtstrend wollten die Kieler in Karlsruhe fortsetzten um die Lücke, an die Tabellenspitze, nicht noch größer werden zulassen. Mit gerade mal vier Punkten standen die Kieler vor der Begegnung auf Platz 15 - nach einem starken dritten Platz in der letzten Saison, eine ungewohnte Situation für die Mannschaft aus dem Norden.

KSC tauschte auf drei Positionen

Vor der Länderspielpause verlor der KSC sein erstes Ligaspiel in der Saison gegen Nürnberg. Mit einem Heimsieg gegen Kiel wollte der KSC-Tross wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren. Eichner hatte dazu etwas umgestellt. Robin Bormuth kam nach seiner Jochbeinverletzung wieder zurück in die Startelf - Daniel Gordon musste für ihn weichen. Marvin Wanitzek kam nach seiner Sperre wieder zurück ins Team, dafür nahm Marco Thiede auf der Bank platz und auch Lucas Cueto musste aus der ersten Elf weichen - Marc Lorenz durfte starten. Damit veränderte Eichner die Aufstellung nach der Niederlage in Nürnberg auf drei Positionen.

KSC startete stark

Druckvoll legten die Blau-Weißen vor heimischen Publikum los. Innerhalb von drei Minuten gab es einige Torabschlüsse, doch die Kieler hatten immer ein Bein dazwischen, daher ging von den Schüssen noch keine ganz große Gefahr aus. Auch Kiel lies sich nicht lumpen. Die Störche spielten mit und hatten in den ersten zehn Minuten einige gute Möglichkeiten herausgespielt. Aber auch hierbehielt die Abwehr noch die Oberhand.
Die bis dato größte Chance im Spiel hatte Kiel nach 19 Minuten. Finn Porath stand im KSC-Strafraum ganz alleine und sein Teamkollege auf Linksaußen hat das gesehen - die Flanke kam genau auf Porath doch dieser köpfte knapp über das KSC-Gehäuse drüber. Kiel kam immer wieder über die linke Seite - der KSC war da noch nicht so gut sortiert.

Kiel hatte mehr vom Spiel

Der KSC machte sich das Leben selber schwer - viele Leichtsinnsfehler im Mittelfeld brachte die Abwehr immer wieder in Bredouille. Eichner reagierte und schickte die komplette Reservebank schon nach 27 Minuten zum Aufwärmen. Nach 30 Minuten nahm der KSC wieder etwas fahrt auf. Die blau-weißen Liesen sich wieder öfters im Kieler Strafraum blicken, doch die Störche hatten immer wieder ein Bein dazwischen, um schlimmeres zu verhindern. Doch in der 39. Minute knackte der KSC die Abwehr des KSV. Hofmann verlängerte den Ball per Kopf in Richtung Kieler Strafraum und da stand Kyoung-Rok Choi völlig frei und verwertete das Leder zum 1:0 für den KSC. Für die Störche dürfte sich das nach einer KSC Führung aus dem Nichts angefühlt haben dürfen.

Pausenführung für den KSC

Mit der knappen 1:0 Führung ging es dann in die Pause und diese war etwas glücklich für den KSC, aber es beschwerte sich auch niemand der 10.000 Fans im BBBank Wildpark darüber. Beide Teams wechselten nicht nach der Pause.
Der erste Torschuss in Hälfte zwei gehört dann dem KSC. Direkt nach Anpfiff ergab sich eine Chance, Gondorfs Schuss wurde noch geblockt, aber der Nachschuss von Wanitzek aus der zweiten Reihe ging ganz knapp am Kieler Tor vorbei.
Der KSC kam etwas besser aus der Pause - nun tat sich Kiel schwerer ins Spiel zu finden.

KSC wechselte Doppelt

In der 65. Spielminute gab es dann ein Doppelwechsel beim KSC. Daniel Gordon und Malik Batmaz kamen für Robin Bormuth und Marc Lorenz aufs Feld. Der KSC nahm das Tempo immer mehr raus und konzentrierte sich aufs saubere Verteidigen. Kiel hatte gefühlt öfters den Ball in Hälfte zwei aber wurde kaum gefährlich. Allerdings schaffte es der KSC auch nicht noch ein Tor nachzulegen. Eichner nahm in der 75. Minute Tim Breithaupt aus dem Spiel und brachte mit Fabio Kaufmann noch mal einen etwas offensiveren Spieler für die Schlussphase.

Kiel drehte die Partie

77. Minuten waren von der Uhr und das Spiel bog auf die Schlussphase ein und da erwischte es den KSC wieder. Der eingewechselte Joshua Mees machte das 1:1. So wie die KSC Führung aus dem Nichts kam, muss es sich nun für den KSC angefühlt haben. Drei Minuten später legte Kiel direkt nach - der KSC schien von der Rolle zu sein und die Kieler nutzen das aus. Total unsortiert musste die KSC Abwehr zusehen wie Finn Bartels das Spiel drehte und zum 1:2 einköpfte.

KSC kam nochmal zurück

Wie schon in den vergangenen Spielen wurde die Schlussphase turbulent. In der 87 Spielminute schaffte der KSC den späten Ausgleich. Philipp Hofmann wurde perfekt in Szene gesetzt und schob aus circa sieben Metern zum 2:2 ein.
Eine Niederlage hätte der KSC auch nicht verdient. Die Punkteteilung geht am Ende komplett in Ordnung. Der KSC verlor die drei Punkte innerhalb von drei Minuten, aber durch eine gute Schlussphase wurde wenigstens ein Punkt im Badischen gehalten. Am kommenden Freitag ist der KSC beim Bundesligaabsteiger Schalke 04 zu Gast - los geht es da um 18:30 Uhr.


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