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KSC reist zum Doppelspieltag in den Osten

Karlsruhe (jl) Es ist kalt – die Platzverhältnisse nicht optimal und die nächsten beiden Gegner des KSC stecken auch noch ganz tief im Abstiegskampf. Am Samstag müssen die Blau-Weißen in Jena ran und keine 72 Stunden später beim FSV Zwickau, darum nimmt Trainer Alois Schwartz auch zwei oder drei Spieler mehr mit. Zudem bietet es sich auch an, nicht mehr nach Karlsruhe zurückzufahren, sondern vor Ort zu bleiben.

Im Hinspiel trennten sich der KSC und Jena mit einem 1:1 Unentschieden - damals schoss Manuel Stiefler den Ausgleichstreffer. Foto: GES / Markus Gilliar

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Schwartz: “Wir sind gut vorbereitet”

“Es ist immer schwer im Osten das wissen wir. Wir haben letztes Jahr in Jena nur 1:1 gespielt, wir haben damit leben können, da der Gegner eine gute Leistung abgeliefert hat. Wir haben es uns in Halle schwer gemacht, auch wenn wir drei Punkte mitgenommen haben und in Rostock haben wir verloren. Im Osten ist es nicht einfach zu spielen, aber wir sind gut vorbereitet und guter Dinge, dass wir aus Jena was mitnehmen”, so Trainer Alois Schwartz vor der ersten Aufgabe am Samstag.

Gegner im Abstiegskampf

Einfach wird es nicht, da Jena zwar noch auf dem Nichtabstiegsplatz 16 steht, aber punktgleich mit Fortuna Köln ist, die den ersten direkten Abstiegsplatz 17 belegen. Anfang Dezember trennte sich Jena von Trainer Mark Zimmermann – der “Neue” dürfte allen KSC-Anhängern bekannt sein – Lukas Kwasniok – er war eine lange Zeit Nachwuchstrainer beim KSC und half den Blau-Weißen auch schon als Interimstrainer bei den Profis aus.

Wiedersehen mit Lukas Kwasniok

Ihm gelang zwar noch kein Sieg in Liga Drei, aber die letzten drei Spiele gingen allesamt 0:0 aus. Die Defensive in Jena steht wieder gut. “Es wird so ein Spiel – man weiß nie was passiert. Kann schnell sein, dass ein Fehler passiert und ein Standard rein fällt. Man muss sehen wie das Spiel sich entwickelt. Für uns ist es wichtig, dass wir kompakt stehen und mutig nach vorne spielen, so wie wir es in der letzten Zeit immer abgerufen haben und dann bin ich guter Dinge, dass wir was mitnehmen”, so KSC-Cheftrainer Schwartz.

Gute Stimmung in der Mannschaft

“Die Stimmung im Team ist gut nach dem ersten Sieg im Jahr 2019 gegen Fortuna Köln”, so sagte es Mittelfeldspieler Manuel Stiefler und die Blau-Weißen wollen noch mehr: “Es ist unser Ziel, dass wir die sechs Punkte holen aus den zwei Spielen. Dazu müssen wir an unsere Leistungsgrenzen gehen und müssen Gas geben, wir dürfen uns auf keinen Fall so eine Anfangsphase wie am Samstag leisten, aber ich bin guter Dinge.”

Nachholspiel in Zwickau

Nach Jena geht’s am Dienstag in Zwickau weiter. Das auf Grund von Schneefall abgesagt Spiel zum Jahresauftakt wird zügig nachgeholt. Trainer Alois Schwartz findet es gut, aber sieht es auch – wegen des bevorstehenden Südwertderbys nur vier Tage später gegen Kaiserslautern im Wildparkstadion – etwas skeptisch: “Es ist suboptimal, aber letztendlich sollte das Spiel schnell nachgeholt werden. Es ist immer schlecht wenn man lange hinterherläuft. Haching muss schon zwei Spiele hinterher laufen, ich glaube das ist auch für die ein Nachteil mit den englischen Wochen. Es ist suboptimal aber wir können es nicht ändern und daher denken wir da nicht dran.”

380 KSC-Fans reisen nach Jena

Immerhin sparen sich die KSC-Akteure die Rückfahrt nach Karlsruhe. Das Team bleibt nach dem Jena Spiel im Osten und fährt direkt weiter nach Zwickau.  Auch da wartet auf den KSC eine Mannschaft, die mit Tabellenplatz 13 nur zwei Zähler Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz hat. Falls kein großer Wetterumschwung kommt, sollten beide Spiele ausgetragen werden können. Am Samstag begleiten rund 380 KSC-Fans das Team nach Jena. Los geht’s am Samstag um 14 Uhr in Jena und am Dienstagabend dann ab 19 Uhr in Zwickau. Natürlich halten wir Sie bei der neuen welle auf dem Laufenden.