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KSC reist mit breiter Brust nach Hamburg

Karlsruhe (jl) Nach dem Pokalerfolg in Darmstadt wartet auf den KSC schon die nächste Auswärtsaufgabe. Die Badener sind in der Hansestadt Hamburg zu Gast und treffen dort auf den FC St. Pauli. Der Kult-Club von der Reeperbahn steht auf Platz 12 und hat einen Punkt Rückstand auf den KSC die aktuell Neunter sind. 2.320 KSC-Fans werden den Weg, über das lange Wochenende, nach Hamburg antreten um den KSC lautstark zu unterstützen.

Symbolbild: GES / Markus Gilliar

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St. Pauli mit starker Heimbilanz

Der KSC tankt nach dem 0:1 Sieg unter der Woche gegen Darmstadt Selbstvertrauen und die Brust könnte nicht breiter sein – sind die Karlsruher doch seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen: “Wir haben ein gutes Gefühl, wir wissen mit St. Pauli kommt ein schönes Spiel auf uns zu es wird ausverkauft sein am Millerntor. St. Pauli ist auf Platz sechs der Heimtabelle, deswegen wird eine schöne und schwere Aufgabe auf uns zukommen, aber wir freuen uns. Wir haben sieben Pflichtspiele nicht verloren, deswegen fahren wir auch sehr positiv gestimmt da hin“, so Alois Schwartz vor dem Spiel in Pauli. Auch Kapitän David Pisot sieht der nächsten Auswärtsaufgabe sehr positiv entgegen: “Wir sind jetzt im sechsten Ligaspiel ungeschlagen. Haben im DFB-Pokal Darmstadt geschlagen sind damit eine Runde weiter. Dementsprechend muss die Brust auch breit sein und wir fahren nach St. Pauli um da auch was zu holen.“ Marco Djuricin wird in Hamburg nicht dabei sein, er fällt wegen einer Grippe aus. Lukas Grozurek wird wieder auf der Bank Platz nehmen, nach seiner Verletzung hat er immer noch etwas Rückstand, ihm wird es noch nicht für 90 Minuten reichen.

Uphoff wieder im Tor

Sicher ist, dass Torhüter Benni Uphoff wieder zwischen den Pfosten stehen wird. Im Pokalspiel am Dienstag kam Ersatzkeeper Marius Gersbeck zu seinem ersten Einsatz für den KSC. Dieser Dienst war allerdings nur für den Pokalfight. Noch unklar lies Schwartz auch seine Formation für das Spiel am Samstag. Auf die Frage – wann er eigentlich entscheidet welche Formation er für das nächste Spiel wählt, antwortet Schwartz folgendermaßen: „Wir werden immer Bilder anschauen und werden dann schauen was dazu passt. Was ich gesagt habe ist: Wir müssen dem Gegner seine Stärken eindämmen und dürfen unsere nicht verlieren. Es ist etwas abwegig – manchmal kurz vorher, aber manchmal auch schon zwei Tage vorher.”  Am Donnerstag wusste er noch nicht wie er spielen wird, nach dem anfänglichen 4-4-2 wurde ein 4-1-3-1 und zuletzt gegen Darmstadt – die “Tannenbaumformation”, so Schwartz –  ein 4-3-2-1. So Wechsel-freudig war der KSC schon lange nicht mehr. Es muss auch gelobt werden – bis dato hatten die Spieler kaum Probleme mit den kurzfristigen Änderungen, gegen Darmstadt wurde das System nicht einmal trainiert, sondern nur auf der Taktiktafel kurz vor dem Spiel gezeigt – der Trainer wahr sehr zufrieden mit der schnellen problemlosen Umsetzung. Mit welcher Taktik er uns am Samstag in Pauli überraschen wird bleibt somit abzuwarten – los geht es um 13 Uhr im Stadion am Millerntor in St. Pauli.