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KSC muss sich wieder mit einem Punkt begnügen

Karlsruhe (jl) Einen positiven Abschluss wünschte sich der KSC aus der englischen Woche. Zu Gast war der FC. St. Pauli im Wildpark und die Rechnung ging leider nicht ganz auf für die Blau-Weißen. Christian Eichners Team holte einen Punkt im Abstiegskampf. Am Ende stand es 1:1. Damit holten die Karlsruher drei Punkte aus der englischen Woche und bleiben auf Platz 16 der Tabelle.

Foto: Markus Gilliar/GES

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Spieler-Roulette?

Eichner überraschte viele mit einigen Umstellungen beim Spiel am Mittwoch gegen Hannover. Nun war es interessant, ob sich auch gegen Pauli wieder das Spieler-Roulette dreht und falls ja wie oft. Zweimal war die Antwort. Lukas Fröde kam nach seiner Gelbsperre wieder in die Startelf zurück – für ihn nahm Christoph Kobald auf der Bank Platz. Zudem startete Änis Ben-Hatira für Marc Lorenz. Ansonsten blieb alles wie beim 1:1 gegen Hannover.

Ein alter Bekannter

Lediglich fünf Punkte trennten die beiden Teams vor dem 29. Spieltag. Daher war das Ziel ganz klar – drei Punkte und weiter an den Teams oben dran bleiben. Ein Altbekannter schlug im Wildpark wieder auf – Dimitris Diamantakos auf Seiten des FC St. Pauli, spielte zwischen 2015 und 2017 für den KSC. 

KSC startete wieder offensiv

Der KSC startete, wie schon bei den anderen drei Begegnungen, sehr offensiv und versuchte gleich Druck auf die Abwehrreihe der Paulianer aufzubauen. Trotzdem gelang es dem KSC nicht, in der ersten 15 Minuten, eine Torchance herauszuspielen. Auch Pauli beendete die offensiv Bemühungen kurz vorm Sechzehner des KSC.

Erste Chance für den KSC

In der 15. Minute gab es dann einen Freistoß für die Karlsruher, Marvin Wanitzek trat an und zirkelte den Ball auf das Tor des FC St. Pauli, Schlussmann Himmelmann bekam gerade noch die Hand hin und klärte zur ersten KSC-Ecke. Diese blieb dann aber harmlos. Keine Minute später gab es eine gelbe Karte für Manuel Stiefler – dieser kassierte nun seine fünfte und fehlt beim nächsten Spiel gegen Erzgebirge Aue. Eigene Fehler vermeiden und hinten sicher stehen, so sahen die ersten 30 Minuten aus. Beide Teams waren darauf aus, kein Tor zu kassieren, daher waren die offensiv Bemühungen auch sehr zäh. Bis auf den Freistoß aus der 15. Minute von Wanitzek, gab es keine weiteren Torchancen von beiden Teams. Pauli hatte bis dato noch keinen Torschuss abgegeben. Die Unsicherheit der Hamburger war zu erkennen. Das Team hatte bis zu diesem Zeitpunkt in der Saison nur einen Auswärtssieg und das war ironischer Weiße auch in Hamburg und zwar beim Erzrivalen dem HSV. Eine Chance hatte St. Pauli dann doch. Kurz vor der Pause konnte der KSC einen Eckball nur zur Mitte klären, der daraus folgende Abschluss klatsche an die Latte und ging ins Aus. Ansonsten gab es keine weiteren nennenswerte Aktionen mehr – beide Teams taten sich sichtlich schwer in den ersten 45 Minuten.

Keine Wechsel nach der Pause

Für die zweiten 45 Minuten musste sich Christian Eichner was einfallen lassen, vor allem auch um offensiv irgendwelche Nadelstiche zusetzten. Schiedsrichter Markus Schmidt zeigte nach 48 Minuten auf den Elfmeterpunkt. Philipp Hofmann wurde im Sechzehner gefoult. Änis Ben-Hatira nahm sich der Sache an. Robin Himmelmann hatte keine Probleme den Elfmeter zu halten. Ben-Hatira schob den Ball flach in die linke Ecke, überhaupt kein Problem für den Pauli-Schlussmann.

Pauli ging in Führung

St. Pauli nutze dann die erste Chance nach der Pause – Dimitris Diamatakos machte das 0:1. Eine Minute und 38 Sekunden später die schnelle Antwort des KSC. Jerome Gondorf konnte sich in der Mitte frei laufen und bekam den Fuß an die Flanke von Wanitzek – das Leder kullerte unten rechts ins Tor – keine Chance für Himmelmann. Eine schnelle und gute Antwort des KSC auf die Führung des FC.

Auch Hofmann pausiert gegen Aue

In der 66. Minute gab es wieder eine gelbe Karte und zwar für Philipp Hofmann, auch seine fünfte und auch er fehlt in Aue. Es schien langsam eine Taktik zu sein, damit gegen das Derby gegen den VfB alle wieder anwesend sein können.

KSC lässt Chancen wieder liegen

Der KSC hat in den letzten 15 Spielminuten wieder Chancen liegen lassen. Hofmann hatte die größte Möglichkeit den Führungstreffer zu erzielen. Sein Kopfball aus zirka fünf Metern klärte Himmelmann spektakulär. Im Gegenzug hatte Pauli ebenfalls eine gute Chance. Dieser Distanzschuss ging knapp am Tor von Uphoff vorbei.

Alles nach vorne

Christian Eichner wechselte in der 84. Minute mit Toni Fink noch einen weiteren Stürmer ein. Der KSC wollte sich mit dem 1:1 nicht begnügen. Die Badener hatten deutlich mehr Ballbesitz. Über 60 % - stand in der Statistik des KSC – aber diese Statistik schießt nun mal keine Tore. Toni Fink zog, drei Minuten nach seiner Einwechslung, aus zirka 18 Metern ab und Torwart Himmelmann nahm vorsorglich mal beide Fäuste zum klären. Das war es dann auch im Wildpark. Zwar warf der KSC nochmal alles nach vorne, aber es passierte leider nichts mehr. Damit bleibt der KSC auf dem Relegationsplatz 16 mit jetzt 30 Punkten. Nächste Woche Sonntag steht das nächste wichtige Spiel an. Der KSC ist dann zu Gast bei Erzgebirge Aue. Los geht es dort um 13:30 Uhr.