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KSC muss sich in Unterzahl mit einem Punkt in Jena begnügen

Jena (jl). Der KSC trennte sich heute mit einem 1:1 gegen Carl Zeiss Jena. Das Team um den ehemaligen KSC-Jugendtrainer Lukas Kwasniok steckt tief im Abstiegskampf der dritten Liga. Jena steht auf Platz 16 der Tabelle und braucht jeden Punkt. Der KSC hat nach dem 3:1 Heimerfolg gegen Fortuna Köln einen guten Start ins Jahr 2019 geschafft und wollte nun gleich nachlegen.

Zweikampf, Duell zwischen Marco Thiede (KSC) und Niclas Erlbeck (Carl Zeiss Jena). / Foto: GES Sportfoto

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Die erste Torchance hatte Jena in der dritten Minute. Maximilian Wolfram hat einen Fehler von Daniel Gordon genutzt und aus zirka 20 Meter aufs Tor von Benjamin Uphoff geschossen, der Ball ging knapp am linken Pfosten vorbei.

Die knapp 600 mitgereisten KSC-Fans mussten 13 Minuten warten, bis es zur ersten KSC-Torchance kam. Marc Lorenz hatte mit einem Schuss aus der zweiten Reihe die erste Chance – Jena Torhüter Raphael Koczor konnte parieren. Keine Minute später hatte Marvin Pourié die nächste Möglichkeit, allerdings war der Abschluss aus zirka sieben Meter nicht präzise genug.

KSC ging wieder in Rückstand

In der 23 Minute klingelte es dann im Kasten des KSC. Carl Zeiss Jena ging mit 1:0 in Führung. Den Schuss aus 16 Meter, von Manfred Starke, konnte Uphoff noch nach rechts abwehren, allerdings war da leider kein KSC Spieler sondern Maximilian Wolfram und das völlig alleine. Er hatte keine Mühe den Abpraller zur Führung zu verwerten.

Der KSC tat sich im weiteren Spielverlauf schwer. Die Spieler versuchten nach dem Gegentreffer besser ins Spiel zukommen, das gelang aber nicht, denn die Abwehr der Thüringer stand gut. Zudem hatte Jena jetzt Platz zum Kontern, denn der KSC rückte weit aus der eigenen Hälfte raus.

Ausgleichtreffer mit dem Pausenpfiff

In der 45. Minute gab es dann einen Eckball für den KSC und im Strafraum war es Daniel Gordon, der höher als alle anderen sprang und den Ball zum 1:1 Ausgleich köpfte. So schaffte der KSC mit dem Pausenpfiff den Ausgleich.

Fazit nach der ersten Hälfte: Jena hatte mehr vom Spiel, aber der KSC nutzte die wenigen Chancen konsequent.

Keine Änderung zur zweiten Hälfte

Es gab keine Auswechslung bei den Blau-Weißen – das Team kam unverändert aus der Kabine. Mit neuem Elan wollten die Blau-Weißen nun das Spiel in die Hand nehmen und für sich entscheiden.

Allerdings war es wieder Jena die in den ersten Minuten nach Anpfiff auf das KSC-Tor stürmten, allerdings gab es keine nennenswerte Möglichkeiten.

Die erste KSC Chance gab es in den 53. Minute – Marvin Pourié konnte nach einer Flanke aufs Jena Tor köpfen, der Ball prallte an den Pfosten und Torhüter Koczor konnte danach entschärfen.

KSC ab der 55 Minute in Unterzahl

In der 55. Minute gab es dann einen Platzverweis gegen den KSC. Daniel Gordon hatte in der ersten Halbzeit schon den gelb Karton bekommen und nach einer eigenen Ecke streckte er den Ellenbogen gegen René Eckardt, der dadurch zu Boden ging – Konsequenz – zweite gelbe Karte gegen Gordon und das bedeutete: Platzverweis. Darauf reagierte Trainer Alois Schwartz mit einer Taktischen Umstellung. Stürmer Anton Fink ging vom Feld und Alexander Groiß kam für die Defensive. In Unterzahl dann wenigstens einen Punkt sichern.

Lorenz vergibt Strafstoß

In der 65. Minute gab es dann einen Elfmeter für den KSC. Marvin Pourié bekam einen Tritt auf den Fuß und Schiedsrichter Steffen Brütting entschied folgerichtig auf Strafstoß. Marc Lorenz trat diesen an und scheiterte kläglich an Jena Schlussmann Raphael Koczor.

KSC machte in der Schlussphase die Schotten dicht.

Wer aber gedacht hat, der KSC würde sich komplett zurückziehen, hat falsch getippt. Die Badener haben weiterhin Druck auf die Thüringer Abwehrreihe gemacht. In der 74 Minute sieht Marc Lorenz, dass Torhüter Rapahael Koczor weit rausgerückt ist und versuchte auf Höhe der Mittellinie den Ball direkt auf das Tor zu schießen – hätte fast geklappt – Koczor kam rechtzeitig zurück und lenkte den Ball über die Latte.

Unentschieden geht in Ordnung

Damit geht die Punkteteilung auch in Ordnung – der KSC kann damit deutlich besser leben, da das Team ab der 55 Minute in Unterzahl spielte. Für Jena ist es nur ein kleiner Tropfen Wasser auf den heißen Stein im Abstiegskampf in Liga 3. Der KSC bleibt im Osten und fährt direkt weiter nach Zwickau, da ist am Dienstagabend das Nachholspiel gegen den FSV.