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Karlsruher SC gewinnt Topspiel gegen Osnarbrück

Karlsruhe (jp) Der Karlsruher SC holt im Topspiel der 3. Liga vor 13.739 Zuschauer im Wildpark einen insgesamt verdienten 2:1-Sieg gegen Spitzenreiter Osnabrück. In einem intensiven und umkämpften Spiel musste der KSC in der Nachspielzeit nochmal kurzzeitig um die drei Punkte bangen.

Symbolbild: GES-Helge-Prang

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Tempo, Leidenschaft und intensiven Zweikämpfen

“Wir müssen die Leidenschaft auf den Platz bringen” hatte KSC-Coach Alois Schwartz unter der Woche als eines der Ziele für das Topspiel gegen den Spitzenreiter aus Osnabrück ausgegeben. Zwei Änderungen nahm Schwartz in der Startelf vor: Für den verletzten Benni Uphoff stand Sven Müller zwischen den Pfosten und Anton Fink stürmte für Sercan Sarerer. Etwas zu viel Leidenschaft legte für Schiedsrichter Robert Hartmann KSC-Stürmer Marvin Pourie an den Tag, der für einen Zweikampf im Mittelfeld nach nur 55 Sekunden bereits die gelbe Karte sah. Mit Tempo, Leidenschaft und intensiven Zweikämpfen von beiden Teams ging es weiter. Die erste Großchance erarbeitete sich der KSC. In der 7. Minute setzte Stiefler eine Hereingabe von Fink am langen Pfosten vorbei. Im Gegenzug flog ein Distanzschuss von Amenyido knapp am KSC-Tor vorbei. Gegen Mitte der ersten Halbzeit beruhigte sich die Partie etwas, beide Teams zeigten weiter hohe Einsatzbereitschaft, konnten sich aber zunächst keine Torchancen herausspielen. Kurz vor der Pause wurde es dann wieder hitzig: In der 37. Minute schickte Schiedsrichter Hartmann KSC-Co-Trainer Moutas Dimitrios auf die Tribüne, nachdem sich die KSC-Bank nach einem Foulspiel an Pourie beschwert hatte. Anschließend bekam der KSC gleich mehrere Chancen zur Führung, doch Pisot, Fink und Stiefler brachten den Ball nicht im VfL-Tor unter.

KSC gewinnt 2:1

Die zweite Halbzeit fing ähnlich intensiv und temporeich an wie die erste auffhörte und brachte dem KSC gleich die verdiente 1:0-Führung. Marvin Pourie setzte eine Flanke von Anton Fink aus elf Metern ins linke Toreck (48.). Der KSC blieb hellwach, hielt Osnabrück weitestgehend vom eigenen Tor fern und hatte zehn Minuten später die Möglichkeit zum 2:0, als Finks Direktabnahme knapp neben dem Tor landete und die VfL- Abwehr eine Ecke gerade so aus dem Strafraum klären konnte. Eine Ecke brachte dann den überraschenden Ausgleich für die Gäste, als Konstantin Engel am langen Pfosten völlig frei einschob (66.). KSC-Coach Alois Schwartz brachte mit Sarerer und Kobald für Pourie und Groiß zwei frische Kräfte. Kurz vor Ende fiel dann doch noch der insgesamt verdiente Siegtreffer für den KSC. Daniel Gordon köpfte eine Ecke zum 2:1 ein. In der Nachspielzeit wurde es nochmal knapp, als die KSC-Abwehr einen Schuss aus kurzer Distanz auf der Torlinie retten musste. Durch den Sieg gegen den VfL verkürzt der KSC den Rückstand auf den Spitzenreiter auf drei Punkte. Nächsten Freitag reist der KSC nach Uerdingen.