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KSC gewinnt mit 3:2 in Meppen und klettert auf den dritten Tabellenplatz

Karlsruhe/Meppen (cmk) Am 15. Spieltag musste der Karlsruher Sport-Club auswärts beim SV Meppen ran. Durch eine tolle spielerische Leistung und viel Kampfgeist führten die Badener schon nach der ersten Halbzeit mit 3:0 aber schafften es am Ende nur mit viel Mühe den 3:2 Sieg noch nach Hause zu fahren. Damit kletterten die Karlsruher vor der Länderspielpause auf den dritten Tabellenplatz.

Guter Start der Karlsruher

Alois Schwartz schickte dieselbe Startelf auf den Platz, wie im vergangenen Heimspiel gegen Würzburg. Die Badener starteten gut in die Partie und kamen schon in der vierten Minute durch einen Eckball von Wanitzek nah vor das gegnerische Tor, Meppen konnte aber schnell klären. Das Tempo war von Beginn an hoch, direkt in der sechsten Minute dann die nächste Chance, über Fink kam der Ball zu Wanitzek, der probierte es aus der Distanz – kein Problem für Gegnerkeeper Domaschke. Der Meppener Torwart musste auch in den folgenden Spielminuten immer wieder retten, die Badener machten Druck. Allerdings blieben in den ersten 15 Minuten die 100-prozentigen Torchancen auf beiden Seiten aus. Meppen kam dann langsam besser ins Spiel, in der 17. Minute kam Granatowski durch einen Fehler von Pisot im Karlsruher Sechzehner gefährlich frei zum Kopfball, Benjamin Uphoff war aber zur Stelle und konnte klären.

Drei KSC-Tore in der ersten Halbzeit

In der 22. Minute brachte Pourié die KSC-Fans dann zum Jubeln: Wanitzek verlängerte den Ball auf Fink, der dann seinen Stürmerkollegen gekonnt in Szene setzte, Pourié verwandelte zum 1:0 für die Badener. Kurz darauf erhöhten die Karlsruher den Spielstand erneut – In der 30. Minute verwandelte Wanitzek einen Freistoß mit viel Gefühl auf direktem Weg ins linke obere Eck zum 2:0. Meppen war nun eingeschüchtert und tat sich schwer damit, einen Angriff aufzubauen – zwei Distanzschüsse scheiterten an Karlsruhes Uphoff. Dann kam der KSC wieder zum Zug und schaffte es spielerisch bis in den gegnerischen Sechzehner, plötzlich stand Lorenz alleine vor Meppens Schlussmann und schob den Ball nach der Vorlage von Fink zum 3:0 ein. Die Meppener gaben sich allerdings nicht auf und versuchten weiter Chancen herauszuspielen, sie scheiterten allerdings an der Abwehr rund um Kapitän Pisot.

Weniger Tempo zu Beginn der zweiten Halbzeit

Meppen wechselte direkt zur zweiten Halbzeit doppelt, beim KSC blieb die Elf auf dem Platz unverändert. Die Gegner waren nun im Zugzwang und erspielten sich die ein oder andere Gelegenheit, alles in Allem nahm das Tempo aber ab. Eine Top-Chance vergab hingegen der KSC dann in der 62. Spielminute, Pourié ergatterte den Ball und legte auf Stiefler durch, der frei vor dem Tor dann aber am Meppener Torwart scheiterte. Ihm war es wohl aus der Sicht des SV Meppen zu verdanken, dass der Rückstand zu dem Zeitpunkt nicht höher war, auch einen Kopfball von Gordon wehrte er in der 69. Minute stark ab, kurz danach parierte er erneut, als Pourié aufs Tor köpfte. In der 74. Minute musste dann aber Benjamin Uphoff seine Klasse beweisen, als es vor ihm auf einmal turbulent wurde – auch diese Situation löste sich allerdings schnell wieder auf.

Umstrittener Elfmeter für Meppen

Eine kuriose Szene dann in der 80. Minute, wegen eines angeblichen Handspiels von Thiede – der Schiedsrichter gab Elfmeter für Meppen, aber erst verzögert – Meppen kam auf 1:3 heran. Gerade einmal eine Minute später erhöhten die Gegner schon auf 2:3. Das Spiel schien zu kippen, der KSC musste nun nochmal reagieren aber Meppen war motiviert und machte Druck. Den Karlsruhern fiel es sichtlich schwer, das Spiel jetzt noch zu kontrollieren und ihnen gelang es kaum noch aus der eigenen Hälfte herauszuspielen. Nur mit Mühe konnte der KSC das Ergebnis von 3:2 noch über die Zeit bringen und nahm damit die drei Punkte aus der Hänsch Arena mit nach Hause.