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KSC erobert gegen Würzburg den zweiten Tabellenplatz zurück

Karlsruhe/Würzburg (cmk) Für den Karlsruher Sport-Club ging es zu ungewohnter Spielzeit am Montagabend in Würzburg um nichts geringeres, als den zweiten Tabellenplatz zurück zu erobern. Da der direkte Konkurrent aus Wiesbaden bereits am Samstag zu Hause gegen Köln drei Punkte einfahren konnte, mussten die Badener nachziehen. In einem starken Spiel gegen die Kickers kamen die Karlsruher zwar nicht über ein 0:0 Unentschieden heraus, trotzdem stehen sie nun wieder auf Platz zwei.

Foto: GES / Edith Geuppert

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1.500 KSC-Fans in Würzburg

Für Alois Schwartz gab es nach dem Heimsieg gegen Unterhaching vergangene Woche keinen Grund, seine Startelf zu ändern. Einzig Daniel Gordon kam nach abgesessener Gelbsperre wieder für Kobald in die Anfangsformation. Vor gut 1.500 KSC-Fans ging es für die Karlsruher in der Flyeralarm-Arena in die erste Halbzeit. Und die startete stimmungsmäßig ruhig, die Fans riefen zum Boykott wegen des Montagsspieles auf. Spielerisch ging es in den ersten Minuten turbulent zu, Angriffe und Konter gab es zu genüge – allerdings ohne hundertprozentige Torchance. Die erste gute Möglichkeit für die Karlsruher hatte Marc Lorenz in der 16. Minute, als er den Ball frei vor dem gegnerischen Tor bekam, allerdings ging sein Schuss weit über den Kasten.

Starke erste Hälfte der Karlsruher

Den ersten Standard gabs dann in der 25. Minute, einen Eckball für den KSC. Wanitzek brachte den Ball flach herein, wohl eine einstudierte Variante mit Fink, die allerdings nicht zum Erfolg führte. Auf der anderen Seite ging es dann schnell und gefährlich weiter, nach einer Flanke von links fabrizierte Roßbach in der 26. Minute einen Kopfball-Querschläger. Würzburgs Göbel fiel der Ball direkt vor die Füße, sein Abschluss aus sieben Metern missglückte aber. Das Spiel nahm mehr und mehr Tempo auf. Pourié versuchte dann in der 33. Minute einen filmreifen Fallrückzieher im Elfmeterraum, aber auch der ging am Tor vorbei. Der KSC machte mehr und mehr Druck, riskierte dafür allerdings auch viele Konter. So ging es dann aber torlos in die Halbzeitpause.

Karlsruher belohnten sich nicht

Personell unverändert ging es dann in die zweite Halbzeit und die startete direkt mit einem Freistoß für die Würzburger Kickers knapp vor der Strafraumkante, Benni Uphoff war allerdings zur Stelle. Dann ging es in der 49. Minute mit einer guten Chance für den KSC weiter. Wanitzek legte für Lorenz ab, der halblinks vor dem Strafraum zum Abschluss kam. Der Schuss wurde gerade noch zur Ecke geblockt. In der 55. Minute war es dann Lorenz, der den Ball von linksaußen vor das Würzburger Tor brachte. Finks Schuss ging allerdings gefährlich knapp am rechten Pfosten vorbei. Die Karlsruher waren zur 60. Minute die aktivere und klar bessere Mannschaft und arbeiteten Chance für Chance heraus, der Ball wollte aber einfach nicht ins Tor.

Spannende Schlussphase

Die Würzburger Kickers lauerten nun auf Konter, sie scheiterten allerdings wiederholt an Uphoff. In der 77. Minute der erste Wechsel beim KSC. Alois Schwartz brachte Sercan Sararer, Fink musste vom Platz. Dann meldeten sich die Hausherren in der 78. Minute mit einem Hammer zurück: Würzburgs Baumann zog eiskalt am Strafraumeck ab, der Ball ging nur knapp am Tor vorbei. Die Kickers machten nun nochmal Druck. In der 82. Minute konnten die Badener nach drei guten Chancen der Gegner froh sein, kein Gegentor kassiert zu haben. In der 88. Minute wechselte Alois Schwartz erneut, Sané kam für Camoglu aufs Feld. In der Schlussphase ging es dann nochmal heiß her, zuerst eine Riesenchance für den KSC: Nach einer Roßbach-Flanke von links köpfte Sararer an den Querbalken, danach kam Würzburg zum Konter. Allerdings blieben die Tore aus, sodass sich beide Mannschaften schlussendlich mit einem 0:0 Unentschieden trennten.