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Karlsruher SC verliert Aufsteigerduell in Osnabrück

Karlsruhe/Osnabrück (cmk) Der Karlsruher Sport-Club musste am Sonntag auswärts beim VfL Osnabrück ran. Mit der Unterstützung von mehr als 700 mitgereisten Fans im Rücken kamen die Karlsruher zwar gut ins Spiel, trotzdem mussten sie sich schlussendlich mit 3:0 geschlagen geben und rutschen damit vorerst auf den zehnten Tabellenplatz.

Foto: GES / Marvin Ibo Güngör

Camoglu rückt in die Startelf

Alois Schwartz wechselte im Vergleich zum letzten Spiel auf einer Position. Camoglu rückte in die Startelf, dafür musste Grozurek zunächst auf der Bank Platz nehmen. Die Karlsruher kamen gut ins Spiel, attackierten den Gegner früh und setzten die Osnabrücker damit schon in den ersten Minuten unter Druck. So hatte Hofmann schon in der dritten Minute die erste Chance, traf den Ball im Strafraum allerdings nicht richtig, sodass die Kugel übers Tor ging. Die nächste Chance gabs dann schon in der sechsten Minute, als Camoglu nach einem Eckball frei zum Schuss kam – Osnabrücks Taffertshofer konnte den Ball aber gerade noch blocken. Die ersten zehn Minuten gehörten eindeutig den Karlsruhern. Schon kurz darauf wurde es wieder gefährlich. Lorenz nahm einen Freistoß von Wanitzek aus der Luft und zielte perfekt ins obere Eck, Osnabrücks Torwart Kühn konnte parieren. Doch dann wurde es auf der anderen Seite richtig gefährlich. Nach einem Freistoß von Alvarez in der 15. Minute kam Agu direkt vor Uphoff an den Ball und musste nur noch einschieben – der Pfosten rettete die Karlsruher vor einem Gegentor. Jetzt spielte sich Osnabrück fest, sie scheiterten allerdings mehrfach an der Karlsruher Abwehr. Eine 20. Minute dann ein Schreckmoment für die Badener. Roßbach blieb am Boden sitzen, fasste sich an die Wade und musste behandelt werden. Er konnte aber weiterspielen.

Osnabrück mit der Führung

Jetzt machte Osnabrück richtig Druck – und die Karlsruher wurden unkonzentriert. Osnabrück kam wieder zu einfach in den Strafraum, Alvarez bekam den Ball und zog ab – Uphoff konnte nicht mehr retten und so stand es nach 22. Minuten 1:0 für die Gastgeber. Es war bereits das zehnte Gegentor in dieser Saison. In der 26. Minute konnte Uphoff einen weiteren Gegentreffer gerade noch so verhindern. Die Karlsruher wirkten verunsichert, Osnabrück machte weiter Druck. Die nächste Karlsruher Chance gab es erst in der 40. Minute, nach einem Eckball von Lorenz köpfte Pisot allerdings am Tor vorbei. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gab es dann noch einmal Eckball für die Badener, diesen konnten die Karlsruher aber nicht verwerten. Es ging also mit einem 1:0 Rückstand aus KSC-Sicht in die Halbzeitpause.

Elfmeter für Osnabrück

Personell unverändert ging es in die zweite Halbzeit. Und die ging aus Karlsruher Sicht denkbar schlecht los. In der 48. Minute kam Taffertshofer in den Strafraum, Roßbach foulte und Schiedsrichter Michael Bacher entschied auf Elfmeter. Den verwandelte Alvarez souverän und erhöhte auf 2:0. Auch weiterhin dominierte Osnabrück das Spiel, die Karlsruher rannten dem Ball hinterher. Das Spiel wurde hektisch und intensiv, viele Fouls unterbrachen den Spielfluss. In der 61. Minute wechselte Schwartz dann direkt doppelt, Pourié und Camoglu mussten raus – dafür kamen Djuricin und Grozurek aufs Feld. Ein weiterer Aufreger dann in der 65. Minute. Roßbach und Fröde gehen nachenander im gegnerischen Strafraum auf den Boden, die Pfeife blieb allerdings stumm – kein Elfmeter für den KSC.

van Aken erhöht auf 3:0 Endstand

Die Karlsruher gaben sich nicht auf, es wollte aber nichts so richtig funktionieren. So war es Wanitzek zu verdanken, dass das Spiel nach 67 Minuten noch nicht endgültig entschieden wurde. Er rettete in letzter Sekunde im Strafraum, als Ouahim frei vor dem Tor zum Abschluss kam. In der 74. Minute durfte dann noch Fink für Roßbach auf den Platz. Die Karlsruher kämpften und rannten, trotzdem blieb der ersehente Erfolg aus. Nach einem Freistoß von Osnabrück in der 80. Minute stand dann van Aken frei vor dem Tor und verwandelte zum 3:0 Endstand. Der Karlsruher SC rutscht damit mit zwölf Gegentoren nach fünf Spielen vor der Länderspielpause auf den zehnten Tabellenplatz ab. Das nächste Spiel bestreiten die Badener am 13. September zu Hause gegen den SV Sandhausen. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.