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Karlsruher SC punktet in Nürnberg

Karlsruhe / Nürnberg (jl) "Ein Spiel welches auf Augenhöhe ausgetragen werden kann", das sagte Trainer Alois Schwartz vor der Auswärtsaufgabe beim 1. FC Nürnberg. Die Franken sind aus Liga 1 abgestiegen und wollen direkt wieder zurück ins Oberhaus. Allerdings verlief der Start in die Saison nicht wie gewünscht. Nürnberg ist nur elfter - hat zwei Siege, zwei Niederlagen und zwei Unentschieden auf dem Konto. Allerdings waren die Nürnberger seit drei Spielen ungeschlagen. Der KSC wollte das zurück gewonnene Selbstvertrauen nach dem Sieg gegen Sandhausen mit nach Nürnberg nehmen und punkten.

Foto: GES / Markus Gilliar

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Anfangsphase recht unspektakulär

Die ersten 15 Minuten waren eher ein gegenseitiges Abtasten. Weder der KSC noch Nürnberg hatten gute Torchancen. Der KSC konzentrierte sich wieder sehr stark auf das Verteidigen – für Nürnberg war kaum ein Durchkommen. Der erste gefährliche Angriff von Nürnberg wurde dann von Dirk Carlson hart unterbrochen, leider im Strafraum – Schiedsrichter Marco Fritz konnte nur auf den Elfmeterpunkt zeigen. In der 24 Minute traf dann Johannes Geis vom Punkt zum 1:0 für den 1. FCN.

Erste KSC Chance – erstes Tor

Der KSC nutze dann die erste größere Chance zum Ausgleichtreffer. Der Ball lief gut über die Rechteseite, Thiede gab an Grozurek weiter der zog in die Mitte und sah die Lücke in der Abwehr der Nürnberger und stecke den Ball zu Manuel Stiefler durch. Dieser musste nur noch über Torhüter Christian Mathenia lupfen. Mit diesem 1:1 ging es dann auch in die Pause. Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Der erste Warnschuss kam dann in der 49 Minute von Marvin Wanitzek. Nürnberg verlor den Ball im Spielaufbau – der KSC war zur Stelle und spielte clever nach vorne. Marvin Wanitzek zog dann aus zirka 17 Metern ab, der Ball ging knapp über das Nürnberger Tor.

KSC deutlich besser in der zweiten Hälfte

Nürnberg hatte viele Probleme im Spielaufbau und verlor oft den Ball – so konnte der KSC schnell umschalten und kam immer wieder gefährlich vor das Nürnberger Tor.
In der 61 Minute war es dann Nürnberg mit der Gelegenheit zum 2:1. Michael Frey stand komplett frei im KSC-Strafraum und zog ab – aber Benni Uphoff parrierte Bärenstark.
Nürnberg hatte in der 77 Minute dann Glück. Nach einem Eckball kam Lukas Fröde in der Mitte zum Kopfball – Torhüter Christian Mathenia kam gerade so noch an den Ball ran und konnte klären. Der KSC hatte in der zweite Hälfte mehr vom Spiel und kam öfters zum Abschluss – aber leider fehlte das zweite Tor.

Die Blau-Weißen nehmen einen Punkt mit ins Badische

Somit endete das Spiel nach 90 Minuten 1:1 und das geht auch in Ordnung. Der KSC schaffte damit das erste unentscheiden in der Saison und entführt einen Punkt aus dem Fränkischen ins Badische. Am kommenden Samstag ist der 1.FC Heidenheim zu Gats im Wildparkstadion – los gehts um 13:00 Uhr.