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Karlsruher SC punktet bei Tabellenführer Bielefeld

Karlsruhe (cmk) Nach dem Heimerfolg am vergangenen Wochenende musste der Karlsruher SC am Freitagabend beim Tabellenführer in Bielefeld antreten. Der KSC wollte auswärts unbedingt punkten und schaffte es auch. Es reichte am Ende für ein 2:2 Unentschieden.

Foto: GES/Marvin Ibo Güngör

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Auswärtsspiel beim Tabellenführer

Mit neun Siegen und 32 Punkten standen die Bielefelder nach 15 Spieltagen an der Tabellenspitze. Keine leichte Aufgabe für die Badener, die nach einer langen Unentschieden-Serie und einer Niederlage im Derby gegen Stuttgart erst am vergangenen Wochenende wieder einen lang ersehnten Dreier einfahren konnten und auf Platz 10 der Tabelle standen. Um 18.30 Uhr ging es dann in der SchücoArena in Bielefeld um die nächsten Punkte.

Bielefeld von Beginn an mit viel Druck

Alois Schwartz setzte auf dieselbe Startelf wie beim Heimerfolg am vergangenen Freitag. Obwohl es beim Abschlusstraining zunächst nicht danach aussah, war auch Stamm-Keeper Benjamin Uphoff mit von der Partie und stand wie gewohnt von Beginn an im Tor. Schiedsrichter der Partie war der Stuttgarter Martin Petersen. Die Bielefelder kamen am Anfang besser ins Spiel, die ersten Angriffe gingen allesamt aufs Konto der Gastgeber. Und die machten weiter Druck, die Karlsruher hatten alle Hände voll damit zu tun, die Bälle zu verteidigen. Die erste Möglichkeit für die Badener gab es erst nach einer Viertelstunde.Nnach einem Eckball von Wanitzek kam Hofmann zum Kopfball, der Bielefelder Schlussmann konnte den Ball aber abwehren. Arminia presste weiterhin, die Torchancen wurden gefährlicher.

Lorenz lässt KSC-Fans jubeln

Einen Schockmoment gab es dann in der 22. Spielminute. Stiefler und Nilsson prallten zusammen, schlugen beide mit den Köpfen auf dem Boden auf und blieben vorerst liegen. Beide konnten aber nach einer Behandlung wieder weiter spielen. Und dann ging alles ganz schnell – in der 25. Minute kam der Ball über rechts außen, Hofmann legte auf Lorenz und der verwandelte wie aus dem Nichts zum 1:0 für den KSC. Und das gab den Karlsruhern offensichtlich Selbstvertrauen. In der 29. Minute zog Wanitzek kurz vor dem Strafraum ab, der Ball verfehlte das Tor aber knapp. Die Badener waren nun mutiger, auch Bielefeld gab weiterhin Gas. Es wurde ein spannendes Fußballspiel mit leichtem Chancenplus für die Gastgeber - die scheiterten allerdings an der KSC-Abwehr und Schlussmann Benjamin Uphoff. So ging es mit der 1:0 Führung aus Sicht der Badener in die Kabine.

Arminia mit deutlichem Chancenplus

Auch in der zweiten Hälfte starteten die Bielefelder aktiver, sie wollten unbedingt den Ausgleich erzielen. Doch die Karlsruher Abwehr erfüllte ihren Job souverän. Der KSC blieb seiner Taktik treu und lauerte auf Balleroberungen. Hundertprozentige Torchancen gab es in Halbzeit Zwei aber auf beiden Seiten nicht. Die erste Gefahr gab es durch die Gastgeber, als Voglsammer in der 66. Minute nach einer Flanke zum Kopfball ansetzte. Der Ball verfehlte sein Ziel allerdings. Ab diesem Zeitpunkt ging es dann etwas ruppiger zu in der SchücoArena. Und Arminia machte weiter Druck – sie wollten den Ausgleich unbedingt und wurden von Chance zu Chance gefährlicher.

Elfmeter für Bielefeld

Alois Schwartz reagierte und nahm Fink in der 79. Minute vom Feld, für ihn kam Fröde. Kurz danach dann der Rückschlag für die Karlsruher. Schiedsrichter Petersen zeigte nach einem Zweikampf im Strafraum auf den Punkt (80. Minute) und gab Elfmeter für Arminia Bielefeld. Diesen verwandelte Klos zum 1:1 Ausgleich. Der KSC schien schockiert zu sein, die Gastgeber nutzten den Schwung um weiter Gas zu geben. Es wurde eine hitzige Schlussphase auf beiden Seiten.

Zwei Tore in der Nachspielzeit

Und dann war es Wanitzek in der Nachspielzeit, der eine Balleroberung ausnutzte und die mitgereisten Karlsruher Fans erneut zum Jubeln brachte – 2:1 für die Gäste aus der Fächerstadt. Doch das hielt nicht lange. Nur eine Minute später bekam Bielefelds Edmundsson den Ball und zog an der Strafraumkante ab, Uphoff hatte keine Chance. So endete die Partie mit einem 2:2 Unentschieden.