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Karlsruher SC empfängt Preußen Münster – Camoglu freut sich über neuen “großen Bruder”

Karlsruhe (cmk) Am Samstag steht für den Karlsruher SC ein weiteres, wichtiges Heimspiel an. Zu Gast wird der Tabellensechste SC Preußen Münster sein, mit 29 Punkten haben die Gegner gerade einmal zwei Zähler Rückstand auf die Karlsruher. Im Kampf um die oberen Tabellenplätze kann daher durchaus von einem “Sechs-Punkte-Spiel” gesprochen werden. Für die Partie sind bislang 8.800 Tickets verkauft, Münster rechnet mit ungefähr 250 Gäste-Fans. 

Möbius und Groiß nicht dabei

Gästetrainer Marco Antwerpen sagte bereits, dass seine Mannschaft am Samstag befreit aufspielen könne, da der Druck alleine beim KSC liege. So ganz wollte ihm Alois Schwartz in dieser Sache nicht zustimmen, trotzdem mahnt der KSC-Trainer wie gewohnt zur Vorsicht: “Mit Preußen Münster kommt eine stabile Mannschaft in den Wildpark, die sehr viel Qualität hat. Es wartet eine weitere schwere Aufgabe auf uns, sodass wir wie immer an unsere Leistungsgrenze gehen müssen.” Weiterhin muss Schwartz dabei auf Justin Möbius verzichten, der nach seinem Autounfall nach wie vor noch nicht einsatzfähig ist. Auch Alexander Groiß wird höchstwahrscheinlich nicht dabei sein, er hat noch einen Trainingsrückstand aufzuholen. 

Neuer “großer Bruder” für Burak Camoglu

Der gestern verkündete Neuzugang Sercan Sararer war zuletzt vereinslos und ist deshalb noch keine Option für das kommende Heimspiel. Die Freude über seine Verpflichtung ist aber groß: “Er hat eine Qualität, die uns helfen kann. Er hat in der Bundesliga und in der 2. Liga seine Erfahrungen gemacht und wenn wir ihn wieder da hinbekommen, dass er wieder fit ist, wird er auf jeden Fall eine Verstärkung für die Mannschaft sein und uns mehr Flexibilität geben”, so die Einschätzung von Alois Schwartz am Donnerstag. Auch Burak Camoglu freut sich sichtlich über seinen neuen Mannschaftskollegen: “Sercan kenne ich schon, ich sehe ihn mehr oder weniger als großen Bruder, auch weil er eine türkische Abstammung hat und ich hoffe, dass er mir auch helfen kann und jungen Spielern wie mir Tipps geben kann.”

KSC momentan auf Platz zwei

Der KSC steht momentan auf dem zweiten Tabellenplatz – und damit auf einem direkten Aufstiegsplatz. Da die Dritte Liga sehr eng beieinander liegt und oftmals nur ein oder zwei Punkte den Unterschied ausmachen, wollen sich die Karlsruher nicht ausruhen. “Wir schauen von Spiel zu Spiel. Wir müssen in jeder Partie an unsere Leistungsgrenze gehen und 100 Prozent geben, dass wir auch weiterhin punkten. Wir wollen nicht zufrieden sein, sondern einfach immer weiter machen”, sagt Burak Camoglu am Donnerstag. Anpfiff im Wildpark ist am Samstag um 14.00 Uhr.