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Jubel im Wildpark: Karlsruher SC festigt sich Tabellenplatz 2

Karlsruhe (jl) Der KSC macht sich zu Ostern das Nest mit 3 Punkten voll. Im Heimspiel gegen den SV Meppen gewannen die Blau-Weißen verdient mit 3:1. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die Karlsruher so vor über 12.500 Zuschauern ihren Tabellenplatz 2 festigen.

Foto: GES/Helge Prang

 

Der KSC auf dem Weg in die 2. Fußballbundesliga

Einen Patzer durften sich die Blau-Weißen nicht mehr erlauben. Wehen Wiesbaden drückt von Platz drei mit einem Punkt Rückstand – Halle steht auf Rang vier mit drei Punkten Rückstand auf den KSC. Nur Osnabrück wird sich schon etwas freuen dürfen – mit elf Punkten Vorsprung grüßen die Niedersachsen von Platz 1 und dürften wahrscheinlich aufsteigen. Nach dem 0:0 in Würzburg hat Trainer Alois Schwartz nichts an der Auftsellung der Blau-Weißen geändert. Neu im Wildpark war der Fanblock des KSC. Die Heimfans waren zum ersten mal auf der provisorischen Tribüne hinter dem Tor in der Nordkurve.

Zurückhaltende Anfangsphase

Bei bestem Fußballwetter ging es erst mal zurückhaltend los. In den Anfangsminuten tasteten sich beide Teams ab. Die erste große Chance für die Karlsruher gab es dann in der 12. Minute. Nach einer Flanke in den Strafraum stand Toni Fink, am zweiten Pfosten, komplett frei und der Schuss konnte gerade so von einem Meppener Abwehrspieler auf der Linie geklärt werden.Wer das Tor vorne nicht macht, kann hinten schnell bestraft werden. Nick Proschwitz hatte in der 17 Minute die erste Meppener Gelegenheit genutzt. Nach einer Flanke von links – stand er am zweiten Pfosten frei und konnte ohne Mühe zum 0:1 einschieben. Meppen wurde nach dem Tor mutiger – hatte einige Aktionen wo es in der KSC-Abwehr etwas brenzlig wurde. Schafften es aber nicht nachzulegen.

KSC schaffte den Ausgleichstreffer

Da war er der KSC der uns gefällt. Daniel Gordon hat sich kurz hinter der Mittellinie den Ball erkämpft und einen Zuckerpass auf Marvin Pourié gespielt – der war frei und konnte aus 16 Meter zum Ausgleich treffen. Das Tor tat dem KSC gut und die Blau-Weißen wurden mutiger. Die Chancen für die Karlsruher mehrten sich. Neben Pourié hatte auch Camoglu eine weitere Chance. Leider blieb ein weiterer Treffer aus. Toni Fink versuchte es in der 39. Minute durch einen Fernschuss – scheiterte aber auch an dem Meppener Schlussmann Eric Domaschke. So blieb es beim 1:1 nach 45 Minuten.

Beide Teams unverändert

Kein Trainer hat eine Auswechslung vorgenommen – beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. 56 Spielminute gab es einen Glanztat von Benni Uphoff im KSC-Tor. Hassan Amin zog aus zirka 16 Meter ab -Uphoff parierte perfekt und sicherte dem KSC so weiterhin das 1:1! Der KSC hatte immer wieder gute Ansätze nach vorne, aber es fehlte die letzte Entschlossenheit. In der 64 Minute dann ein schöner Sololauf von Marvin Wanitzek der auf Marvin Pourié ablegte – leider konnte der Schuss vom Meppener Torhüter zu Ecke geklärt werden. In der 68 Minute hat der KSC dann wieder zugeschlagen. Nach einer Ecke konnte Meppen erst noch klären, dann aber beim zweiten Versuch brachte Marc Lorenz die Flanke perfekt rein. Daniel Gordon verlängerte und nach dem ganzen gewurschtel im Sechzehner stand, der Eingewechselte, Christoph Kobald genau richtig und machte das 2:1.

12.562 Zuschauer im Wildpark

Meppen gab sich noch nicht geschlagen. Immer wieder tauchten die Emsländer gefährlich vorm KSC Tor auf. Auf der Gegenseite verpasste der KSC das Ergebnis hochzuschrauben. So gings mit der knappen Führung in die heiße Schlussphase und die nutze der KSC endgültig für sich. In der 82. Spielminute erkämpfte sich Christoph Kobald den Ball und leitete selbst den Konter ein. Er legte den Ball schön zu Marvin Pourié der von der linken Seite in aller Ruhe zum 3:1 erhöhen konnte. Damit war die Sache im Wildpark gegessen. Der KSC belohnte sich in einem Anfangs noch sehr zähen Spiel und setzt ein weiteres Ausrufezeichen im Kampf um Platz zwei.

Wehen verliert in Jena

Was dem KSC nun richtig gut tut – Wehen Wiesbaden verlor gegen Jena. Damit ist der Vorsprung auf Platz 3 um drei Punkte gestiegen, da Halle gegen 1860 München gewinnen konnte und nun auf dem Relegationsplatz steht. So kann der KSC auf Platz 2 erstmal durchatmen. Am kommenden Samstag trifft der KSC auf 1860 München. Los gehts in der Landeshauptstadt Bayern schon um 13:15 Uhr – die ARD zeigt die Begegnung live.