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Hertha-, Graz- und KSC-Fans feiern friedliches Fußballfest im Wildpark

Karlsruhe (cmk) Bei angenehmen 22 Grad lud der Karlsruher Sport-Club am Samstag zum Jubiläumsturnier anlässlich des 125. Vereinsgeburtstages. Zu Gast waren die Freunde von SK Puntigamer Sturm Graz und Hertha BSC Berlin. Rund 2.500 Fans feierten im Wildpark ein friedliches Fußballfest.

Foto: GES

Uphoff verwandelt selbst einen Elfmeter

Los ging es um 14 Uhr mit der Partie KSC gegen Sturm Graz. Dafür schickte Alois Schwartz Benjamin Uphoff, Burak Camoglu, Daniel Gordon, Neuzugang Lukas Fröde, David Pisot, Damian Roßbach, Marvin Pourié, Marvin Wanitzek, Marco Thiede, Neuzugang Philipp Hofmann und Lukas Grozurek aufs Feld, letzterer wurde für die kommende Saison von Graz ausgeliehen. Unter gemeinsamen Fangesängen bekamen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie geboten. Der KSC erspielte sich einige aussichtsreiche Situationen, konnte diese aber nicht erfolgreich nutzen. Das Aufeinandertreffen der Blau-Weißen und österreichischen Erstligisten endete nach 45 Minuten torlos. Es ging also direkt ins Elfmeterschießen. Für den Karlsruher SC trafen Marvin Pourié, Marvin Wanitzek, Philipp Hofmann, Benni Uphoff, Burak Camoglu und Daniel Gordon. Trotz zwei starken Paraden von Benni Uphoff mussten sich die Karlsruher im Elfmeterschießen mit 7:6 geschlagen geben.

KSC und Hertha schenkten sich nichts

Danach trafen Hertha BSC Berlin und SK Puntigamer Sturm Graz aufeinander, der deutsche Erstligist gegen den österreichischen Erstligisten. Es war eine Partie auf Augenhöhe, die Hertha BSC Berlin am Ende dank eines Foulelfmeters mit 1:0 für sich entscheiden konnte. Dann hatte das Warten um 16.05 Uhr endlich ein Ende. Die von den Fans lang ersehnte Partie KSC gegen Hertha wurde angepfiffen. Anstatt Benni Uphoff durfte Marius Gersbeck ins Tor, auch Marc Lorenz, Marco Djuricin, Christoph Kobald und Dirk Carlson spielten von Beginn an. Dafür nahmen Daniel Gordon, Damian Roßbach, Lukas Grozurek und Philipp Hofmann auf der Bank Platz. Trotz Freundschaft bekam die Fans eine hart umkämpfte Partie zu sehen, bei denen weder der Erstligist noch der Zweitligist etwas herschenkte.

Vedad Ibisevic brachte Hertha in Führung

Nach einer starken Viertelstunde wechselte Alois Schwartz durch. Burak Camoglu, Lukas Fröde, Marvin Pourié und Marvin Wanitzek gingen vom Platz, dafür kamen Saliou Sané, Alexander Groiß, Anton Fink und Kyoung-Rok Choi ins Spiel. Dann schlug die Offensivkraft der Berliner eiskalt zu: Vedad Ibisevic brachte die Hertha-Fans mit seinem 1:0 in der 19. Spielminute zum Jubeln. Die Karlsruher gaben nicht auf und erspielten sich noch die ein oder andere Chance, letztendlich war es dann das tolle Zusammenspiel von Saliou Sané und Marco Djuricin, das die Partie nochmal spannend werden lies. Nach guter Vorarbeit setzte Sané seinen Mitspieler nach 35 Minuten perfekt in Szene, der dann zum 1:1 Ausgleich traf. Es ging also zum zweiten Mal an diesem Turniertag ins Elfmeterschießen. Diesmal trafen Alexander Groiß, Kyoung-Rok Choi und Marco Djuricin für die Karlsruher. Am Ende mussten sich die Badener aber mit 6:4 geschlagen geben.

Hertha BSC Berlin sicherte sich am Ende des Tages den Turniersieg, vor Sturm Graz und dem Gastgeber KSC.