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GEMEINSAM HOCH – der KSC auf dem Weg in Liga Zwei

Karlsruhe (jl) Noch vier Spiele - nur noch zwölf Punkte zu vergeben. Endphase in Liga Drei, der KSC will den Sack so früh wie möglich zu machen und dem VfL Osnabrück in Liga Zwei folgen.

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Schwere Auswärtspartie

Nun steht eine schwere Auswärtsaufgabe in der Bayrischen Landeshauptstadt an. Der KSC ist am Samstag zu Gast bei 1860 München. Die Löwen sind aktuell schwer berechenbar. Das Team konnte seit drei Spieltagen nicht mehr gewinnen – haben sich im Mittelfeld festgesetzt und haben nur sechs Punkte Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz. Generell ist die Liga sehr eng im Tabellenkeller. Zwischen Platz sieben und 17 liegen nur acht Punkte Differenz. Somit ist in Sachen Abstieg noch alles möglich. Auch die 1860er benötigen daher noch jeden Zähler.

“Gemeinsam hoch”

Auch der Karlsruher Chefcoach Alois Schwartz warnt vor den Löwen: “Jeder ist gefährlich, das hat man auch hier gesehen gegen den SV Meppen. Wir mussten dem Rückstand hinterher laufen und haben es dann wieder hin gebogen. Das Spiel war relativ eng und das wird es auch in München sein.“ Christoph Kobald schaffte im letzten Spiel gegen Meppen sein erstes KSC-Tor und ist nun noch mehr motiviert: “Es freut mich, dass ich meine Leistung krönen konnte und dem Team helfen konnte. Es ist wichtig für den Endspurt, wir gehen alles nun fokussiert an.” Für das Saisonfinale startet der KSC ab heute die Aktion „GEMEINSAM HOCH – KSC HOCH 2“. Gegen das Spiel gegen Großaspach können dann 17.000 Fans ins Stadion – da der Gästefanblock zum KSC-Block wird. 

Leidiges Thema: Dach der provisorischen Tribüne

Neben dem sportlichen Druck, welchen der KSC aktuell hat, kommt nun auch wieder das Thema Stadion auf den Tisch. Der KSC hatte am Dienstag eine Pressemitteilung verschickt, deren Inhalt die Lage etwas falsch dargestellt hat. Die DFL hat dem KSC die Lizenz für die zweite Liga erteilt – nicht wie der KSC zuerst mitteilte, die Lizenz würde es ohne Dach auf der Südtribüne nicht geben. Die Karlsruher haben die Lizenz, unter der Auflage bis zum 01.09.2109 auch auf der Südseite ein Dach auf die provisorische Tribüne zu bauen, erhalten. Falls dies nicht erfolgen sollte, kann die DFL dem KSC eine Strafe in Form von einer Geldstrafe oder Punktabzug erteilen.

KSC legt Beschwerde bei der DFL ein

Die Stadt Karlsruhe hatte auf die Pressemitteilung ebenfalls reagiert, da sie sich vom KSC angegriffen und unter Druck gesetzt fühlte, sofort eine Lösung für das Dach parat zu haben. Der KSC entschuldigte sich nochmals bei der Stadt Karlsruhe dafür, dass die Pressemitteilung zur Nichtlizenzierung zu früh kam und falsch aufgesetzt war. Beide wollen gemeinsam eine Lösung finden. Der KSC wird nun gegen den ersten Bescheid der DFL Beschwerde einlegen. Dies erfolgt in der Abstimmung mit der Stadt Karlsruhe. Somit ist hier noch kein Urteil gefallen. Ebenso kündigte Präsident Ingo Wellenreuther an, es gäbe ein Plan C, falls die DFL weiterhin auf das provisorische Dach poche.

Spiel live im Fernsehen

Zurück zum sportlichen: Der KSC hatte etwas Glück am letzten Spieltag, durch den Patzer von Wiesbaden ist der Vorsprung auf Platz drei auf drei Punkte gestiegen. Zudem hat der KSC noch das bessere Torverhältnis als Halle. Etwa 1.500 KSC-Fans begleiten die Blau-Weißen nach München. Anstoß ist schon um 13:15 Uhr und “Das Erste” zeigt das Spiel live.