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Gemeinsam durch die Krise: KSC-Profis verzichten für gesamte Saison auf Teile ihres Gehalts

Karlsruhe (dpa/lsw/bo) Um den Verein in der aktuellen Krise zu unterstützen, werden die Profis des Karlsruher SC  weiterhin auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten.

Symbolbild: GES/Markus Gilliar

Weniger Zuschauer, weniger TV-Geld

Die Corona-Situation hat auch den Karlsruher SC getroffen. Der finanziell angeschlagene Verein plant in der neuen Saison mit rund vier Millionen Euro weniger Einnahmen. „Wir müssen daher ein wenig mehr auf den Geldbeutel schauen, weil uns die Zuschauer wegbrechen und wir auch weniger TV-Geld bekommen“, sagte Sportchef Oliver Kreuzer der dpa.

Dem KSC fehlen vier Millionen

Rund drei Viertel der geplanten Mindereinnahmen beim KSC werden durch den Ausschluss der Zuschauer im Wildparkstadion verursacht. Eine weitere Million stammt aus Mindereinnahmen bei den TV-Geldern. Neben seinem Budget von rund 10 Millionen Euro will der KSC laut dpa auch seine Kadergröße anpassen. Drei Torhüter, 18 Feldspieler und fünf Nachwuchsspieler sieht der Kaderplan laut Kreuzer im Moment vor. 

Ganze Mannschaft verzichtet

Die KSC-Profis werden daher auch weiterhin auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten. „Die ganze Mannschaft verzichtet dankenswerterweise für die gesamte Saison erneut auf zehn Prozent ihres Gehalts. Bei unseren Spielern ist die Corona-Krise nun definitiv angekommen“, so Kreuzer.


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